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Mittwoch, 7. Oktober 2015

Herbstkombi

Schon vor einer Weile habe ich meine Kombination Annalisa von Schnittchen gezeigt. Ich finde es immer ganz effizient, wenn ich aus dem Stoff gleich noch andere Teile zuschneiden kann wenn er einmal auf dem extra dafür freigeräumten Esstisch liegt. So kam es, dass ich aus den Resten meines Oberteils noch Ärmel und Kapuze für ein  Sweatshirt für das Kind geschnitten habe. Für Vorder- und Rückseite habe ich geschenkte, herrlich weiche graue Sweatreste (danke, Ida) verwendet. So waren zumindest erst einmal alle Teile für einen Hoodie vorhanden. Da es aber doch zu grau aussah, habe ich noch ein kleines Tier appliziert. Für das Chamäleon habe ich Bündchenware passend zu den Bündchen des Pullis verwendet, der Baumstamm ist aus Fleeceresten, die Blätter und der Schmetterling sind von einem Lillestoffrest. 




Aus den Resten des Jeansstoffes für meinen Rock habe ich gleich eine einfache Hose zugeschnitten. Der Schnitt sieht eigentlich keine Tasche vor, ich finde aber, dass man in diesem Alter unbedingt eine braucht. Daher habe ich aus den Restresten noch eine Tasche passend zum Hoodie ausgeschnitten, mit Schrägband eingefasst und vor dem Zusammennähen aufgenäht.



Damit ist sozusagen der Auftakt in die Kinderherbstsaison getan. Ich liebe ja den Herbst und die Sachen die man da trägt.

Habt's schön, Marie

Schnitt: Herzbube , Kinderhose von Smilla Berlin (nähcampgoodie)
Stoff: dünner Denimstoff aus einem Laden in Erfurt, Slanted Stripes aus dem Stoffbüro, verschiedene Stoffreste
Verlinkt mit: M4B,
Linkparty Applikationen

Sonntag, 30. August 2015

Raupe Nimmersatt

Das Buch von der Raupe Nimmersatt wurde unserem Kind gleich zweimal zum letzten Geburtstag geschenkt. Er isst so gut.
Beim Vorlesen des Buches habe ich diese kleine Raupe mit der Zeit immer niedlicher gefunden und mir dann überlegt, dass ich sie ihm auch gut mal auf ein Kleidungsstück applizieren könnte.
Ich entschloss mich für eine Weste nach dem kostenlosen Schnittmuster von Schnabelina (JaWePu).
Es besteht aus recht vielen Teilen, sitzt aber sehr gut. Ich habe es etwas bunter gestaltet als sonst üblich und ein paar Stoffreste aufgebraucht. Innen ist die Weste komplett mit orangefarbenem Nicki gefüttert, außen besteht sie aus grünem Sweatstoff und Nosh-Streifenresten. 






Ich mag die Weste total gerne für die Übergangszeit. Im Frühjahr und Frühsommer wurde sie schon oft getragen, im Herbst wird sie uns auch noch begleiten, danach ist Gr. 86 eindeutig zu knapp. Ein nächster Westenschnitt ist aber schon gekauft und wird bald genäht.

Einen schönen Sonntag allerseits.
Habt's schön, Marie

Stoff: Sweatstoff & Nicki: Stoff&Stil, Nosh-Streifen: Stoffbüro, Reste für die Applikationen
Schnitt: JaWePu von Schnabelina

Dienstag, 25. November 2014

Pinguinpulli

Auf der Suche nach kindgerechten aber nicht zu bunten Stoffen bin ich auf die Pinguine von Nanu für Paapii gestoßen. Die Grundfarbe ist eine Mischung zwischen beige und grau, die Pinguine sind schwarz/weiß.




Ich hatte erst überlegt, eine Hose aus dem Stoff zu nähen, habe mich aber dann doch für ein Shirt entschieden. Ehrlich gesagt sah mir das dann etwas zu sehr nach Schlafanzug aus, so dass ich die Ärmel aus einem schwarz-weiß gestreiften Jersey und die Bündchen in einem peppigen Rot genäht habe. Und wo ich gerade beim Farbe beimischen war habe ich mich noch für ein paar kleine Spaßbügelmotive aus Flockfolie entschieden.





Der Schnitt ist ein Raglanschnitt aus der Ottobre 6/2010, Größe 86, leicht verlängert durch das Bündchen. Das ist mein heutiger Beitrag zum Creadienstag.

Habt's schön, Marie

Mittwoch, 12. November 2014

Daisy


Geschmeichelt von den herzerwärmenden Komplimenten zu meinen letzten Kleidungsstücken für mich zeige ich heute mal wieder was für's Kind. Da sind nicht viele, aber doch ein paar Sachen entstanden. 
Als ich vor ein paar Monaten süßen Disneystoff bestellt habe war der Junge ja total angetan und trägt immer voller Freude seinen daraus entstandenen Schlafanzug.
Den ersten Namen der Disney-Gang den er sagen konnte war "Daisy" - und Daisy hat er dann auch immer ganz stolz gerufen als er den Schlafanzug gesehen hat. Daher habe ich mir überlegt, dass ich aus den letzten Stoffresten noch ein zweites Schlafanzugoberteil nähe und Daisy darauf appliziere.

Gesagt, getan. Hier kommt das Ergebnis:



Zugegeben, es geht auch als T-Shirt für Mädels durch, aber er trägt es gerne und ich find's niedlich ;)

Außerdem habe ich weitere Stoffreste zu Unterhosen vernäht, kann man ja immer gebrauchen.



Und ein neues Unterhemd gab es noch nach dem Ottobre Design Schnitt, jedoch ohne Bündchen, dafür nur mit eingeschlagenen und mit Zwillingsnadel versäuberten Nähten, das geht schnell und passt gut.


Habt's schön! Marie

Dienstag, 18. März 2014

Rock zu Jacke

Beim Aussortieren meiner nicht mehr geliebten Kleidungsstücke ist mir auch ein schöner Jeansrock in die Hände gefallen, den ich vor bestimmt 10 Jahren mal bei NafNaf gekauft habe. Es war ein kniebedeckender Wickelrock, der mir erstens zu weit und zweitens zu lang war. Ich hatte ihn schon eine ganze Weile nicht mehr getragen. Weil er mir dann doch zum weggeben zu schade war habe ich ihn auf den Stapel der Kleidungsstücke gelegt, die potenziell umfunktioniert werden können.
Bevor er dort einstaubt habe ich mich kurzerhand dazu entschieden, eine Übergangsjacke für das Kind daraus zu nähen.


Ich hatte eigentlich vor, dafür Cord zu verwenden, aber irgendwie bin ich von der Cordqualität bisher doch nie so richtig überzeugt gewesen. Jeans ist ja dieses Jahr auch wieder schwer angesagt, daher war die Wahl klar. Den kuschelweichen Interlock für das Futter habe ich vor einer Weile mal in der Restekiste von Nelly Morelly gefunden, ein toller Kauf!


Ausgewählt habe ich den Schnitt Nr. 8 aus der aktuellen Ottobre 1/2014. Genäht ist er schon in Größe 92. Die Ärmel kann man ja umschlagen und wenn es eher wie ein Mäntelchen aussieht ist es ja auch ganz niedlich. Nur die Kapuze ist wahrscheinlich ein bisschen knapp, da vom Jeansstoff kein so großes Stück mehr verfügbar war. Vielleicht mache ich mir wirklich nochmal die Mühe und nähe oben einen Streifen ein. Wobei die Kapuze bei uns eigentlich kaum aufgesetzt wird und mit etwas gutem Willen passt sie schon. Übrigens ist die Falte dort noch eine Reminiszenz an den Rock.


Zur Garnitur ein Ameisenbär mit verstecktem Ameisenfutter aus dem Stoffbüro. Der aufmerksame Leser hat vielleicht mitbekommen, dass ich gestern früh ein paar Tiersendungen, unter anderem auch die aus dem Berliner Zoo mit dem Ameisenbär gesehen habe. Tolle Inspiration, so ein Fernsehvormittag ;)




Ich habe die Jacke allerdings nicht komplett ringsrum zusammengenäht, ich will ja auch gar keine Wendejacke. Ich habe an den vorderen Jackenkanten die schön vernähte Kante des Jeansrockes gelassen und das Futter innen eingeschlagen und mit Geradstich festgenäht. Das fand ich schicker. Das gleiche habe ich bei den Ärmeln gemacht. Allerdings würde ich das Futter auf dem Jeansstoff das nächste Mal mit Vliesofix oder Stoffkleber fixieren, weil es mir beim Nähen ganz schön gerutscht ist und ich am Ende ein paar Falten nähen musste ;)

Na gut, damit geht's nun zum Creadienstag und zum Upcycling-Dienstag, wo heute die liebe Madame Ulma zu Besuch ist.

Liebe Grüße, Marie

Sonntag, 23. Februar 2014

Gestrickt mal zwei

Freunde von uns haben Zwillinge, zwei Jungs, unheimlich goldig.
Da sie größer sind als unser Kind bekommen wir manchmal ein paar nicht mehr getragene Sachen vererbt. Zum Dank dafür durfte sich die Mama was wünschen und hat sich zwei gestrickte Rollkragenpullis ausgesucht. Ich habe mich für die sehr geliebte Wolle Champ von Online entschieden, die gab es auch in den passenden Farben. Die beiden Räuberkinder tragen nämlich blau und grün - also einer blau, einer grün. Ich kann sie sonst nicht auseinanderhalten, aber mit den Farben weiß ich wer wer ist ;)

Also, ohne Schnittmuster gestrickt sind hier die zwei Pullis:


Da sie so ohne was drauf etwas langweilig aussahen habe ich zwei kleine Autos gehäkelt. Die sind aus Baumwolle und nicht so weich wie der Rest des Pullis, aber das finde ich auch nicht so schlimm.

Vor kurzem konnte ich sie dann auch an die Jungs übergeben und sie sitzen wirklich sehr gut (obwohl die Arme auf dem Foto vielleicht etwas komisch aussehen).
Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 6, das ging recht flott. Trotzdem habe ich für jeden Pulli fünf Abende gebraucht, da ich immer nur ein Teil gestrickt habe (Arm, Vorderteil, usw.). Der zweite ging dann aber schneller von der Hand, weil man nicht mehr überlegen musste. Ich habe für das Vorder- und Rückteil 56 Maschen angeschlagen und das Bündchen mit Nadelstärke 4 gestrickt und dann ohne zuzunehmen zur 6 gewechselt. An den Armkuhlen habe ich je 3-2-1 Masche abgenommen und an den Schultern noch 11 Maschen gelassen. Die Arme habe ich dann nach Gefühl gestrickt. Klappt nicht immer, aber diesmal sitzen sie ziemlich gut an den kleinen Rabauken.



Das Auto ist nach einer Anleitung von Elizzza gehäkelt, die wohl auch zur Wollefest nach Leipzig kommt. Das ist für mich auf jeden Fall noch ein Grund, dort mal hinzugehen. Ich finde ihre Videos einfach köstlich, vor allem die mit der Katze, die sich immer mal ins Bild drängelt. 

Damit einen schönen Abend, ich werde jetzt weiter an einem dünneren Mützchen stricken, ich teste nämlich gerade das Holstgarn, das ich vor ein paar Wochen in einem Wollgeschäft in Halle gekauft habe. Hat das jemand von den strickenden Leserinnen schon mal ausprobiert? Würde mich interessieren was ihr daraus gezaubert habt.
Ich zeige euch hier bald das erste Ergebnis. 

Damit allseits einen schönen Abend. Ich hoffe wie jeden Sonntag auf einen guten Tatort mit einem schönen Glas Wein.

Liebe Grüße, Marie

Montag, 17. Februar 2014

Fuchs und Wal

Gestern waren die Schwiegereltern zu Besuch und haben festgestellt, dass der Kleine ja schon wieder gewachsen ist. Das hab ich auch neulich festgestellt, deswegen habe ich gleich noch ein paar mehr neue Bodies genäht.
Heute trägt er das Modell "Fuchs" mit von mir sehr geliebtem Lillestoffjersey (Nightfox). Der lag schon ewig im Regal, aber aufgrund meiner vorübergehenden Abneigung zu bunten Stoffen habe ich ihn erst mal nicht verarbeitet. Im Moment finde ich sie aber wieder toll und kombiniert mit einfarbigem dunklen Jersey aus dem Sanetta-Outlet wirkt es ja nicht zu bunt. Der Kleine jedenfalls liebt das Spiel "Wo ist der Fuchs" und entdeckt ihn an ganz vielen Stellen auf seinem Bauch.


Und sogar auf den Armen in Form vom passenden Webband :)




Und nein, das ist nicht alles was er heute trägt ;) Auch bei uns ist es noch recht frisch und er hat noch mehr Sachen drüber an.

Und einen zweiten Body gab es auch, etwas schlichterer Stoff, dafür mit Applikation:



Der Ringeljersey ist noch vom Stoffmarkt, der Sternenjersey auch. Das Bündchen gab es bei Stoff&Stil.

Schnitt: Regenbogenbody von Schnabelina, Gr. 86
Verlinkt mit: My Kid Wears, Made4Boys

Damit allen einen schönen Start in die Woche.
Liebe Grüße, Marie

Dienstag, 4. Februar 2014

Mit Resten gespielt

Da ich die bunten Stoffe zur Zeit ja nicht mehr so mag zerschneide ich nun die ein- und zweifarbigen zu neuen Basics. Eine einfach unschlagbare Passform hat ja Schnabelinas Regenbogenbody, den ich mittlerweile in Größe 86 nähe.


Und damit es noch ein bisschen kindlicher aussieht habe ich aus den geringelten und eingerollten Jerseyresten noch ein kleines Meerestier gebaut. Es ist wohl eine Mischung aus Qualle und Tintenfisch... mit roten Knopfaugen und einem Flockfolienmund - damit probier ich dann demnächst noch ein paar andere Sachen.



Mit den Tentakeln kann man dann auch so ein bisschen spielen. Was macht ihr denn mit den gerollten Jerseyresten noch so? Ich hab auch schon mal welche für Jerseypaspeln verwendet, aber mehr ist mir auch noch nicht eingefallen. Vielleicht für Broschen?

Der Stoff ist ein Geschenk gewesen und war mit 50 cm zu knapp für einen amerikanischen Ausschnitt. Deswegen hat der Body eine kleine Knopfleiste bekommen und am Rückenteil habe ich noch ein winziges Stückchen Stoff angenäht. Das sieht man beim Tragen gar nicht und durch die Windel stört ihn mit Sicherheit auch die Overlocknaht nicht.


Heute verlinkt zum Creadienstag

Liebste Grüße, Marie

Dienstag, 10. Dezember 2013

Pinguingetappel

Das Kind läuft jetzt - und es sieht so süß aus wie er noch etwas unbeholfen und doch so stolz ganz ohne die Hilfe von großen Händen durch die Wohnung marschiert - irgendwie wie ein kleiner Pinguin.
Und da ich neulich so viel Spaß am applizieren von Aennies Fuchs hatte, habe ich mich nochmals an eine Applikation gewagt. Diesmal habe ich sie selbst gezeichnet und mich dabei von so einer Taschentuchpackung aus der Drogerie inspirieren lassen. Da sind nämlich totaaal niedliche Tiere dabei find ich.
Rausgekommen ist ein weiterer Schlafanzug aus schönem weichen und kräftigen Velours, den ich schon vor einem Jahr mal bei Michas Stoffecke bestellt habe. Ich bin ja immer noch dabei, die alten Stoffberge abzubauen. Ziemlich erfolgreich, wie ich finde. Überhaupt miste ich grad alles mögliche aus - total schön.
So, und hier ist nun der Schlafanzug:



An den Kanten habe ich noch einen curryfarbenen Jerseyrest aufgebraucht, für die Applikation habe ich einen herrlichen kleinen Rest schwarzen, geschenkten Samt und Teddyplüsch genommen. Ich finde es prima, dass man grad die Teddyreste für solche Sachen noch gut verwenden kann, da der Meter ja echt teuer ist.
Der Schnitt ist der gleiche wie beim Fuchsanzug: die Hose aus der Ottobre 6/2008, das Oberteil aus der 3/2013, nur mit verlängerten Ärmeln.
Und weil heute Dienstag ist, guck ich erstmals auch beim Creadienstag vorbei. Und bei Made4Boys.

Liebe Grüße, Marie

Edit: hier läuft er, der Pinguin! ;)

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Der Fuchs, der Fuchs!!

Schon länger verfolge ich den wunderbaren Blog von Christine (Aennie) mit den ganzen tollen Appliziersachen. Beim letzten Leipziger Nähbloggertreffen habe ich sie auch mal persönlich getroffen und nun habe ich es auch endlich geschafft, dieses goldige Fuchsgesichtlein auszudrucken und auf ein Shirt zu bringen.


Ich hab ja neulich beim Rucksack schon mal applizieren geübt und mich nun schon zu schwereren Dingen wie applizieren mit Frottee, Teddyplüsch und Samt vorgetastet.
Und welch Wunder: so schwer ist es gar nicht. Auf jeden Fall war ich soo aufgeregt und bin nun ganz verzückt von dem Ergebnis. Eigentlich sollte das ein Schlafanzug für das Kind werden, aber nachts sehe ich ihn gar nicht - und tagsüber in der Kita auch nicht.



Er schläft jetzt in der Kita, deswegen habe ich auch so viel Zeit für solche schönen Sachen, haha.
Also, vielleicht wird es ein Sonntags-Couch-Anzug. Die Ärmel sind evtl. etwas kurz, aber ich krempel sie sowieso ständig um und für mehr hat der Stoff nicht mehr gereicht. Ein Tragefoto reich ich bald noch nach.


Der Hosenschnitt ist aus der Ottobre 6/2008 - eigentlich eine Leggings, aber ich hab die Beine unten etwas weiter geschnitten, das Oberteil genau wie hier, das verlängerte T-Shirt aus der Ottobre 3/2013.
Den petrolfarbenen Frotteestoff hatte ich noch im Regal, ich denke, dass ich ihn von Christine aus dem Leipziger Kreativ- und Strickcafé habe. Das Bündchen ist vom Stoffmarkt, die Applikation aus Resten (der Samt auf jeden Fall von Stoff&Stil). Die Applikation könnt ihr hier runterladen.
Danke Christine für's entwerfen und Kirsten für's digitalisieren. Es hat mir eine Freude gemacht.

Damit gucke ich mal wieder bei Made4Boys vorbei.
Liebe Grüße, Marie