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Montag, 3. Februar 2014

Sonntagsbeschäftigung...

Nachdem der Samstag schon ganz im Zeichen des Handarbeitens stand ging es am Sonntag gleich weiter. Nach einem herrlichen Brunch im Zoo haben wir nachmittags Stoff bedruckt.
Ich habe das schon seit Ewigkeiten mal probieren wollen und nun ständig auf diversen Blogs gesehen. Also sind wir auch endlich zur Tat geschritten. Zu Besuch waren noch zwei Freundinnen, denn es macht ja mehr Spaß, wenn es viele Leute sind.
Wir haben letztes Jahr ein tolles Buch gekauft, das verschiedene Drucktechniken erklärt und tolle Inspirationen bereithält: Muster drucken von Rebekka und Yvonne Drury.

Ich habe für den Kleinen zwei Shirts zurechtgeschnitten und bedruckt, der Mann hat zwei eigene Shirts bedruckt. Der Besuch hat erst mal Skizzen angefertigt (und Kuchen gegessen ;)).

Ich wusste ehrlich gesagt am Anfang noch nicht, was ich wie bedrucken will und habe auf eine Eingebung beim Zuschneiden gehofft. Die kam dann auch. Ich hatte mir den grauen Stoff mit zarten weißen Streifen aus dem Sanetta-Outlet ausgesucht und wollte daraus ein Raglanshirt machen. Beim Zuschneiden habe ich den Stoff aus Versehen nicht richtig gerade hingelegt, so dass die Streifen leicht geneigt verlaufen. Erst war ich wütend. Als ich es ne Weile angestarrt habe, ist mir aber in den Sinn gekommen, dass auf den Streifen Autos usw. fahren könnten. Ich habe also aus Moosgummi, wie es auch Christina hier sehr schön beschreibt, kleine Stempel gebaut und die dann auf Katalogpapier und schließlich auf ein Schnapsglas geklebt. Ich hatte erst eine Eierpappe als Träger, aber das ging nicht so gut. Man muss wirklich etwas nehmen, das ganz starr ist. Die Farbe lässt sich vom Glas ganz gut wieder abwaschen.




Ich wollte auch ein paar Personen Stempeln, die sind mir aber nicht so gut gelungen, deswegen ist es eine reine Fahrzeugflotte geworden:


Der kreative Mann hat sich an den Kartoffeldruck gewagt und ein Muster so ähnlich wie in unserem tollen Buch geschnitzt.


Sowohl auf die Kartoffeln als auch auf den Moosgummistempel ließ sich die Farbe prima mit kleinen Schwammrollern auftragen.
Einmal gerade gestempelt, einmal versetzt - und über das versetzt gestempelte dann doch nochmal drüber gestempelt...


 ... hat er jetzt zwei totaaal einzigartige T-Shirts.

Ich fand das graue Shirt dann aber etwas zu grau und rote Auspuffwolken dazugestempelt.



Die sind aber leider eher rosa geworden und sahen beim Vernähen irgendwie mädchenhaft aus. Es ist doch nochmal ein Unterschied, wenn man den schon fertig zugeschnittenen Stoff erst nur bestempelt und dann auch noch vernäht sieht. Ich habe also eben nochmal mit schwarz drübergestempelt und bin nun etwas zufriedener. Ich hatte das Shirt zwar noch nicht gebügelt, aber gelesen, dass die Farben trotzdem kaum wieder rausgehen. Hat jemand von euch da Erfahrung?

Also auf jeden Fall habe ich noch ein zweites Shirt bedruckt, wieder Stoff aus dem Sanetta-Outlet, aber diesmal dunkelblauer Jersey mit weißer Farbe.

Ich wollte, dass auf der Vorderseite kleine Vogelspuren über den Körper gehen und auf dem Rücken der Vogel wegfliegt. Die Vogelspuren wollte ich mit Kartoffeln aufdrucken, um nochmal eine andere Technik zu probieren, das ging aber nicht. Die Füße waren zu filigran und ließen sich mit einem normalen Messer nicht ausschneiden. Ein inverser Druck hat auch nicht funktioniert. Da hätte man einen dicken weißen Blockstreifen mit Füßen drin gehabt. Das hätte aber nur ganz gut gewirkt, wenn die Spuren ganz gerade verlaufen wären. Und das wollte ich nicht. Ich habe also wieder kleine Moosgummistempel gemacht - und einen größeren für den Vogel - und mit weißer Farbe aufgetragen.



Der Vogel ist zwar letztendlich noch etwas zu klein für die Fußspuren, aber na gut. Für den Anfang waren wir alle zufrieden, vor allem hat es nämlich total viel Spaß gemacht.
Das Goldkind hat mit einer der Bastelkisten eine tolle Beschäftigung nach dem Mittagsschlaf gefunden und hat ganz geduldig zwischen uns gespielt.


Die fertig vernähten Shirts zeige ich dann beim nächsten Mal.
Einen guten Start in die Woche wünscht Marie.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Shirts aus Stoffresten

Ich habe mir ja selbst auferlegt, bis Ende des Jahres keine neuen Stoffe mehr zu kaufen. Außer in Ausnahmefällen natürlich... Das Regal ist voll und es ist von allem etwas da. Außerdem habe ich neulich ein so wunderschönes Ölgemälde gesehen das ich unbedingt haben möchte und darauf spare ich jetzt. So.
Also bin ich nun dabei, alle Bestandsstoffe zu verarbeiten. Meist habe ich immer nur einen halben Meter gekauft oder Reststücke geschenkt bekommen. Da das Goldkind nun aber schon Größe 80/86 trägt, reicht das Stück unter Umständen gar nicht mehr aus.
Ich habe also einmal aus den Füchsen und einmal aus den Elefanten (danke nochmals, liebe Ida - ich find die klasse) ein paar einfache Raglanshirts mit langen Ärmeln genäht und dabei zwei Möglichkeiten gefunden, die Reste mit anderen Resten zu kombinieren.

Einmal habe ich die Ärmel verlängert und einmal die Seiten verbreitert. Ich finde die Lösung mit den Seitenstreifen sogar richtig schick. Um nicht noch mehr Nähte zu haben muss man unter den Armen ein bisschen nachdenken beim Nähen, aber na gut... ;)


Ich habe in dem Fall das Raglanshirt (kurzärmelig) aus der Ottobre 3/2013 verwendet und die Ärmel einfach verlängert. Man muss in diesem Falle etwas improvisieren wenn man die Ärmelnaht und die Seitennaht in einem Ritt schließt. Das geht mit den eingesetzten Seitenstreifen natürlich nicht direkt. Ich habe also zuerst die Seitenstreifen an jeweils einer Seite angenäht. Dann hat man zwei nicht symmetrische Vor- bzw. Rückteile. Dann hab ich den Arm, die halbe Armhöhle und schließlich die Seite zusammengenäht. Im Notfall hilft es, wenn man die Naht vorher heftet. 


Ich finde den Halsausschnitt jeweils nicht so gut gelungen, aber es passt über den Kopf. Wahrscheinlich habe ich den Versäuberungsstreifen zu kurz ausgeschnitten.
So, und nun guck ich seit längerem mal wieder bei Made4Boys vorbei.
Einen schönen Herbsttag wünscht euch Marie.

Dienstag, 10. September 2013

Daisys für eine kleine Lady

Zur Geburt eines kleinen zarten Fräuleins im Freundeskreis habe ich ein Stück meiner wenigen Mädchen-Kinder-Stoffe zum Babyshirt von Klimperklein vernäht. Größe 62, hach, und noch zu groß...

Die Daisys stammen von Susanne von Hamburger Liebe und sind 100 % bio. Abgesetzt sind die Ärmel mit einem kräftig pinkem, zarterem Jersey den ich ebenfalls noch vom Glücksmariebesuch in Hamburg hatte. So sind Bäuchlein und Armgelenke warm, während die Ärmel etwas luftiger bedeckt sind. Das Label habe ich diesmal mit passendem KamSnap angebracht.


Passend dazu habe ich noch ein kleines Zipfelmützchen nach eigenem Schnitt genäht.


Damit schau ich jetzt erstmals bei Meitlisache vorbei.
Schönen Tag, Marie

Montag, 19. August 2013

Wieder da...

Hm, also 2 Monate sollte die Sommerpause eigentlich gar nicht dauern, aber es war einfach soo viel los, das Wetter war schön und wir waren ganz viel unterwegs: zuerst vier Wochen Wohnmobilurlaub in Südfrankreich, war prima, vor allem mit dem Kleinen, dann noch eine Woche Usedom mit Eltern und Nichte, war auch richtig schön gewesen. Und nun ist es früh schon wieder dunkler wenn das Goldkind erwacht und man kann guten Gewissens schon mal ein Strick- oder Regenjäckchen einpacken wenn man vor die Tür geht. Naja, irgendwie freu ich mich auch auf den Herbst.

Hier kommen aber erst einmal noch ein paar Urlaubsimpressionen und Tragefotos der Babysommerkollektion.

Nach dem Regen in Le Casset
Rumkurven auf der Route de Crete
Bunte Fassaden in Valensole.
Die Provence auch ohne blühenden Lavendel schon schön gefunden.

Obligatorischer Abendspaziergang in Lombrés.
Am Strand von Hossegor gechillt. Mütze: Lumich, Regenbogenbody nach Schnabelina.
Ständig Käse und Wein verkostet. Nolay.
Nolay: In dem Auto ganz oben auf dem Weinberg geschlafen, mit France Passion.
Krummin, Usedom. Hose: Modell 4, Shirt: Modell 9, Ottobre 3/2013. Stoff: Lillestoff, Stoffmarkt. 


Ückeritz, Usedom: Hose auch prima als Mütze zu verwenden. Shirt: ebenfalls Nr. 9 aus Ottobre 3/2013.
Das letzte Shirt der Dreierserie: Modell Nr. 9, Ottobre 3/2013. Stoff: Stoffmarkt, Appli: Geschenk von Oma.
Ückeritz. Morgendliche Ostsee.
Habt ihr auch alle schöne Urlaube verlebt? Und habt ihr auch viel zu viele Sommersachen genäht? Ich habe noch einige Teile genäht, die der Kleine kaum anhatte und nächstes Jahr passen sie bestimmt nicht mehr. Wie traurig :( Da hilft nur: Sommer verlängern oder schnell in den nächsten Urlaub...
Ach ja, und hat zufällig jemand eine tolle Idee, was man aus Austern alles basteln kann?
Liebe Grüße, Marie

Mittwoch, 5. Juni 2013

Doch lieber langärmelig

Die Sonne scheint zwar, aber ich glaube was die Temperaturen angeht trügt der Schein.
Da die Sommersachen ja von der Nähmaschine direkt in den Schrank wandern habe ich meine Nähstrategie nun nochmal geändert: es gibt nun wieder Nachschub an langärmeligen Sachen.
Dafür habe ich nun diesen zuckersüßen und superweichen Interlock von Catrins Stoffbüro vernäht. Ich mag die Farbkombination und den Retrohauch total. Wahrscheinlich werde ich aus dem verbleibenden Stoff noch einen Schlafanzug nähen, damit ich rund um die Uhr meine Freude daran habe. Lässt sich ja nicht nur mit schwarz, sondern auch mit gelb oder weiß kombinieren. Ich hab fast den gleichen Gelbton als Uni-Jersey auf dem Stoffmarkt gekauft. Ich glaub das könnte schön aussehen.
Hier nun aber erst mal das neue Shirt fürs Goldkind nach altbewährtem Klimperklein Babyshirt-Schnitt in Größe 80/86:
Die Ärmel sind aus schwarzem Jersey, das Bündchen aus schwarzer Bündchenware.

Wie der aufmerksame Leser vielleicht schon bemerkt hat stehe ich ja bis auf wenige Ausnahmen nicht so auf Bonbonfarben, auch nicht für das Kindlein. Deswegen finde ich, dass auch ein Baby schon mal was mit schwarz tragen kann. Oder? Allerdings finde ich es schwer, eine passende Hose zu finden. Aber vielleicht kommt da auch nochmal das besagte Gelb vom Stoffmarkt zum Einsatz - oder gar der schwarze Jersey. Im Notfall passen kleine Jeans ja immer.
Bisher habe ich mir jedenfalls schon mehrmals vergeblich vorgenommen, Stoffe mit mehr Strategie auszuwählen ;) Wie macht ihr das denn immer so?
Damit wünsche ich allen einen schönen Tag, auch ohne zu viel Hitze. Marie


PS: Auch das neue Pulloverchen wandert zu Made4Boys.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Resteverwertung

Die letzten Tage haben wir einen kleinen Ausflug ins winterlich-schöne Erzgebirge gemacht. Toll war es. Man braucht gar nicht so weit zu fahren, um tiefe Winterlandschaft genießen zu können. Balsam für die Seele!
Zwischendurch habe ich in letzter Zeit auch immer mal wieder etwas genäht, hauptsächlich aber, um Reste zu verwerten. Dabei ist dieses kleine Shirt (Tag der Muttersprache) dieser kleine Pullover aus diversen Resten entstanden. Die Grundfarbe ist blau und als Kontrast habe ich rotes Garn verwendet. Das Muster ist wiedermal von Klimperklein. Diesmal habe ich schon die Größe 74 genäht. Ich mag es: geht recht schnell, man kann es vielfältig gestalten, es passt gut und eignet sich wunderbar, um Reste noch zu verwerten. Vorder- und Rückteil sind aus Jerseystoffen, die Ärmel sind aus einem herrlich blauen Sweatshirtstoff der nun endgültig alle ist. Ich finde es immer nicht so schön, wenn bei den Restepullis die Nähte außen sind, so wie man es manchmal sieht, daher habe ich darauf verzichtet. Ich hab nicht den Eindruck, dass es dem kleinen G. damit nicht bequem ist. Also, alles im grünen Bereich. Wenn er nicht grad so viel spucken würde, dann könnte er es auch mal länger als einen halben Tag tragen ;)
Habt noch einen schönen Abend! Ich guck jetzt nochmal bei Made4Boys vorbei um ein paar Inspirationen zu sammeln.
Liebe Grüße, Marie

Donnerstag, 7. Februar 2013

Ringelshirt

Irgendwie habe ich eine kleine Blogpause gemacht, nicht wahr? Dafür war ich aber eigentlich ziemlich fleißig. Wenn ihr es genau wissen wollt suche ich seit über einer Woche meine Speicherkarte und das Lesegerät. Jetzt habe ich dann doch mal eine alte Karte hervorgekramt und das USB-Kabel benutzt.
Hier ist eins der Werke aus der letzten Woche, wieder mal ein Babyshirt von Klimperklein, weil mir der Schnitt so gut gefällt und ich schon eine ganze Weile diesen niedlichen Jersey-Ringelstoff im Regal habe. Jetzt freu ich mich, dass ich ihn auch mal am Kindlein sehe. Allerdings sabbert der kleine G. im Moment so viel, dass ich ihn meistens nach einem halben Tag schon wieder umziehe...
Für die Ärmelbündchen habe ich noch Reste von einem lilafarbenen Bündchenstoff gehabt, man braucht ja nicht viel. Ich finde, in der Kombination mit grün können Jungs auch mal lila tragen, oder?
 
Außerdem passt dieses Shirt wunderbar zu seiner lila-grünen Pfläumchenstrickhose (ich habe sie wegen der Farben so getauft). Die habe ich schon im Sommer nach einem Dropsmuster aus Merinowolle gestrickt. Sie ist allerdings im Bündchen etwas weit. Aber der Kleine ist ja noch nicht so mobil, deswegen stört das auch nicht weiter.
Der Halsausschnitt ist noch etwas weit geraten, aber im Prinzip passt es ziemlich gut. Ich mag auch den amerikanischen Ausschnitt, denn der ist leicht anzuziehen.
Damit geht es jetzt zu made4boys.
Damit wünsche ich euch schon mal einen guten Start ins Wochenende! Genießt die Neu-Winter-Tage! Marie

Mittwoch, 23. Januar 2013

Äffchenshirt

Das Goldkind hat ein neues Oberteil bekommen. Zum ersten Mal habe ich ein kleines Babyshirt für ihn genäht. Als Hauptstoff habe ich den lustigen Affenjersey gewählt (danke, Ida) und die Ärmel sind aus schwarzem Samt. Ein guter Kontrast find ich. Das Schnittmuster ist das Babyshirt mit amerikanischem Ausschnitt von Klimperklein was mein toller Mann mir letzte Woche zum Geburtstag geschenkt hat (merci, Cherie).
Und so sieht es aus:
Bisher hatte ich irgendwie immer Angst davor, so eine Jerseykante wie am Halsausschnitt zu nähen, da sie das eine Mal als ich das gemacht habe wie eine dicke Wurst aussah. Aber diesmal habe ich es mit der Ovi genäht und dann nur mit einem breiten Kreuzstich nochmal drübergenäht damit es schön anliegt und es sieht ordentlich aus. Die untere Naht habe ich mit dem Dreifachkreuzstich gesäumt damit es schön stabil bleibt. Der kleine G. hat nämlich schon ganz schön Kraft und zieht gerne schon an seinen Sachen.
Die Anleitung ist wirklich seeehr ausführlich und im Prinzip kann eigentlich nichts schief gehen. Ich freu mich schon auf mein nächstes Shirt - oder soll ich doch lieber erst die Stiefelchen probieren? Gar nicht so leicht... Euch auf jeden Fall einen schönen Tag! Ich guck noch mal fix zur Jungssachenparade, hab ich vor ein paar Tagen entdeckt und gefällt mir gut.
Marie