Zwar haben wir dieses Jahr bisher nur viel weniger Zeit im Schrebergarten verbracht als wir wollten, aber die Kissen, die wir zu gemütlichen Runden rauslegen erfreuen mich trotzdem immer sehr.
Die Stoffe sind aus einem Fat Quarter ring a roses Stoffpaket von Gütermann, welches smilla allen Nähcampteilnehmern im März in Berlin zur Verfügung gestellt hat. Nochmals vielen Dank für diese sehr schöne Überraschung.
Ich habe eine Weile überlegt, was ich daraus nähen könnte und mich dann für das runde Sitzkissen von Pattydoo entschieden. Damit es besser zum Garten passt habe ich noch etwas grünen Cordstoff verwendet. Die Rückseiten und Seitenstreifen sind aus alten Jeanshosen und gefüllt habe ich die Kissen mit Schaumstoffresten aus einer alten Auflage für die bereits entsorgte Hollywoodschaukel.
Damit wünsche ich allen einen schönen Sommertag.
Habt's schön, Marie
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Donnerstag, 13. August 2015
Dienstag, 30. September 2014
Vom Herrn zur Dame
Vom Herrenhemd zu Damenbluse - diese Umwandlung hat eines meiner neuen Kleidungsstücke durchlebt.
Nicht mehr geliebt und inzwischen viel zu weit wurde mir das graue Hemd vom Mann anvertraut. Der Stoff ist ganz hübsch, sehr leicht und in der Farbe so neutral wie ein Kleidungsstück sein kann.
Ich wollte schon immer mal aus einem Männerhemd eine Bluse für mich nähen und sah nun meine Chance gekommen. Die Tasche auf der Vorderseite habe ich vorsichtig abgetrennt, die Knopfleiste in meine Nähpläne integriert.
Ich habe nach einem sehr schlichten Schnitt mit wenigen Teilen und kurzen Armen gesucht, denn für mehr hätte das Material nicht gereicht. Entschieden habe ich mir für die Bluse mit Bubikragen aus dem Buch Stoff, Schnitt & Stich vom Verlag Edition Michael Fischer.
In meinem großen Stoffregal habe ich lange nach einem passenden Kombistoff für den Kragen gesucht. Lange hat es übrigens nicht gedauert, weil ich keinen gefunden hätte, sondern weil ich mich für keinen entscheiden konnte. Letztlich habe ich ein graphisches Muster von cloud9 (von werkundstoff) in passenden Farben gewählt. Ich finde, das passt recht gut, vor allem passt es gut zu einigen anderen Dingen in meinem Kleiderschrank, so dass die Bluse gut zu kombinieren ist. Den Bubikragen habe ich noch mit einer Paspel versehen, die liebe ich ja. Das Schrägband am Halsausschnitt habe ich selbst gemacht, allerdings war nicht mehr genug Material da, um es im schrägen Fadenlauf zuzuschneiden (wie man sieht ;))
An die Passform muss ich mich noch gewöhnen, da der Schnitt doch sehr schlicht ist, gerade eben. Keine Taille, keine Brustabnäher. Das sieht man auf den Fotos im Buch aber nicht so richtig. Dafür sind aber französische Nähte vorgesehen, die ich auch genäht habe. Vielleicht habe ich dabei auch etwas zu viel an Weite weggenommen, so dass das Blüschen nicht allzu viel Bewegungsfreiheit zulässt und man immer mal die Schultern nach vorne schieben muss, um sie wieder zurechtzurücken. Im Notfall kann ich ja hinten noch ein paar Knöpfe öffnen, haha.
Mit einer Strick- oder Jeansjacke getragen habe ich mich am Sonntag aber gut angezogen gefühlt. Vor allem finde ich schön, dass man aus so einem ausrangierten Kleidungsstück doch noch etwas tragbares erschaffen kann. Die sommerlichen Tage sind für dieses Jahr sicherlich gezählt, aber im nächsten Jahr trage ich sie wieder öfter, meine neue Bluse.
Damit schau ich nochmal zum Creadienstag.
Habt's schön, Marie
Nicht mehr geliebt und inzwischen viel zu weit wurde mir das graue Hemd vom Mann anvertraut. Der Stoff ist ganz hübsch, sehr leicht und in der Farbe so neutral wie ein Kleidungsstück sein kann.
Ich wollte schon immer mal aus einem Männerhemd eine Bluse für mich nähen und sah nun meine Chance gekommen. Die Tasche auf der Vorderseite habe ich vorsichtig abgetrennt, die Knopfleiste in meine Nähpläne integriert.
Ich habe nach einem sehr schlichten Schnitt mit wenigen Teilen und kurzen Armen gesucht, denn für mehr hätte das Material nicht gereicht. Entschieden habe ich mir für die Bluse mit Bubikragen aus dem Buch Stoff, Schnitt & Stich vom Verlag Edition Michael Fischer.
In meinem großen Stoffregal habe ich lange nach einem passenden Kombistoff für den Kragen gesucht. Lange hat es übrigens nicht gedauert, weil ich keinen gefunden hätte, sondern weil ich mich für keinen entscheiden konnte. Letztlich habe ich ein graphisches Muster von cloud9 (von werkundstoff) in passenden Farben gewählt. Ich finde, das passt recht gut, vor allem passt es gut zu einigen anderen Dingen in meinem Kleiderschrank, so dass die Bluse gut zu kombinieren ist. Den Bubikragen habe ich noch mit einer Paspel versehen, die liebe ich ja. Das Schrägband am Halsausschnitt habe ich selbst gemacht, allerdings war nicht mehr genug Material da, um es im schrägen Fadenlauf zuzuschneiden (wie man sieht ;))
An die Passform muss ich mich noch gewöhnen, da der Schnitt doch sehr schlicht ist, gerade eben. Keine Taille, keine Brustabnäher. Das sieht man auf den Fotos im Buch aber nicht so richtig. Dafür sind aber französische Nähte vorgesehen, die ich auch genäht habe. Vielleicht habe ich dabei auch etwas zu viel an Weite weggenommen, so dass das Blüschen nicht allzu viel Bewegungsfreiheit zulässt und man immer mal die Schultern nach vorne schieben muss, um sie wieder zurechtzurücken. Im Notfall kann ich ja hinten noch ein paar Knöpfe öffnen, haha.
Mit einer Strick- oder Jeansjacke getragen habe ich mich am Sonntag aber gut angezogen gefühlt. Vor allem finde ich schön, dass man aus so einem ausrangierten Kleidungsstück doch noch etwas tragbares erschaffen kann. Die sommerlichen Tage sind für dieses Jahr sicherlich gezählt, aber im nächsten Jahr trage ich sie wieder öfter, meine neue Bluse.
Damit schau ich nochmal zum Creadienstag.
Habt's schön, Marie
Dienstag, 12. August 2014
Coole Kappe - aus alt mach neu
Schon vor über einem Jahr habe ich das E-Book "Coole Kappe" von ErbsenKlein (also ein Gemeinschaftswerk) zum Geburtstag geschenkt bekommen. Da das Kind da noch klein war konnte ich noch gar nicht viel damit anfangen. Jetzt habe ich es ausprobiert. Die Kappe ist prima für die Tage geeignet, an denen man nicht unbedingt die praktischen Schutzhüte aufsetzen muss und statt Funktionalität auf Coolness achten kann. Für den Herbst ist sie dann auch noch gut, vielleicht sogar besser. Die Mütze kann übrigens auch in Erwachsenengrößen genäht werden und ich habe mir fest vorgenommen, dass ich für mich auch noch eine mache!
Entstanden ist die Kappe aus Stoffresten: Hauptsächlich aus einer alten Jeans meines Papas, aus deren Hauptteil ich die Charles Pants genäht habe. Innen habe ich sie mit sehr leichten Baumwollstoffen gefüttert. Zum einen habe ich da die wirklich letzten Reste des geliebten Dackelstoffs verwendet, den ich letztes Jahr für dieses goldige Höschen vernäht habe. Der hat aber nicht mehr ganz gereicht, daher habe ich ihn noch mit schlichtem grauen Baumwollstoff komplettiert.
Die Mütze kann nun von beiden Seiten getragen werden. Ich finde sie herrlich. Das Kind findet Mützen (und seinen Fahrradhelm) sowieso total cool und hat sich sogar überzeugen lassen, sie an einem warmen Sommertag extra für die fotografierende Mama aufzusetzen. Dabei hat er ganz konzentriert mit seiner Maus am Stock - oder wie auch immer diese Dinger zum schieben heißen - gespielt.
Und ja, die Kappe hat auf dem Vorderteil einen Fleck, der nach dem Bügeln entstanden ist. Ich habe nämlich erst letzte Woche das Decovil richtig festgebügelt, um mehr Stand zu bekommen. Davor sind sicherlich irgendwelche Flecken, ich vermute Obst, draufgekommen, die man auf dem Foto sehr schön sieht. Ich habe sie aber, Hausfrau wie ich bin, inzwischen mit Obstfleckenentferner aus der kleinen türkisfarbenen Flasche wegbekommen. Klappt wunderbar.
Das ist heute mein Creadienstagsbeitrag.
Habt's schön, Marie
Entstanden ist die Kappe aus Stoffresten: Hauptsächlich aus einer alten Jeans meines Papas, aus deren Hauptteil ich die Charles Pants genäht habe. Innen habe ich sie mit sehr leichten Baumwollstoffen gefüttert. Zum einen habe ich da die wirklich letzten Reste des geliebten Dackelstoffs verwendet, den ich letztes Jahr für dieses goldige Höschen vernäht habe. Der hat aber nicht mehr ganz gereicht, daher habe ich ihn noch mit schlichtem grauen Baumwollstoff komplettiert.
Die Mütze kann nun von beiden Seiten getragen werden. Ich finde sie herrlich. Das Kind findet Mützen (und seinen Fahrradhelm) sowieso total cool und hat sich sogar überzeugen lassen, sie an einem warmen Sommertag extra für die fotografierende Mama aufzusetzen. Dabei hat er ganz konzentriert mit seiner Maus am Stock - oder wie auch immer diese Dinger zum schieben heißen - gespielt.
Und ja, die Kappe hat auf dem Vorderteil einen Fleck, der nach dem Bügeln entstanden ist. Ich habe nämlich erst letzte Woche das Decovil richtig festgebügelt, um mehr Stand zu bekommen. Davor sind sicherlich irgendwelche Flecken, ich vermute Obst, draufgekommen, die man auf dem Foto sehr schön sieht. Ich habe sie aber, Hausfrau wie ich bin, inzwischen mit Obstfleckenentferner aus der kleinen türkisfarbenen Flasche wegbekommen. Klappt wunderbar.
Das ist heute mein Creadienstagsbeitrag.
Habt's schön, Marie
Dienstag, 27. Mai 2014
Aus alt mach neu
Bei einem neuerlichen Frühjahrsputz im Kleiderschrank des Mannes sind wieder einige interessante Objekte ans Tageslicht gekommen. Diesmal war eine Hose für ihn nicht mehr zu gebrauchen, da der Stoff zwischen den Beinen zu dünn wurde ;)
Eine schöne dunkelgrüne, leichte Leinenhose, deren Beine sonst noch ganz gut aussahen.
Weggeben konnte man die so kaputt nicht mehr, deswegen habe ich die Beine abgeschnitten und wollte etwas Neues fürs Kind draus machen.
Die Wahl fiel auf einen sommerlichen Overall, den ich letztes Jahr schon zweimal aus Jersey genäht hatte. Ich dachte, der sei bestimmt auch aus Webware nähbar, wenn ich hinten einen Knopf einfüge.
Gesagt getan. Die Schnittmusterteile in Größe 92 passten gerade so auf die Hosenbeine. Ich habe unten die Säume gleich gelassen, so habe ich mir das erneute Säumen an den unteren Beinen gespart. Die Taschen habe ich aus einem kindlicheren Jersey eingesetzt, damit es nicht zu erwachsen wirkt. Den habe ich auch für die Armausschnitte als Bündchen verwendet.
Den Halsausschnitt und die rückwärtige Öffnung habe ich mit schwarzem Baumwollschrägband eingefasst.
Zu schließen ist der Overall hinten und zwischen den Beinen mit KamSnaps. Der kleine Mann findet ihn gut, der große Mann auch. So haben wir aus der ollen Hose doch noch was praktisches für einen heißen Sommertag geschaffen.
Schnitt: Star-Star Spielanzug Gr. 92, Ottobre 3/2013
Verlinkt: CreaDienstag, Upcycling-Dienstag, M4B
Habt's schön, Marie
Eine schöne dunkelgrüne, leichte Leinenhose, deren Beine sonst noch ganz gut aussahen.
Weggeben konnte man die so kaputt nicht mehr, deswegen habe ich die Beine abgeschnitten und wollte etwas Neues fürs Kind draus machen.
Die Wahl fiel auf einen sommerlichen Overall, den ich letztes Jahr schon zweimal aus Jersey genäht hatte. Ich dachte, der sei bestimmt auch aus Webware nähbar, wenn ich hinten einen Knopf einfüge.
Gesagt getan. Die Schnittmusterteile in Größe 92 passten gerade so auf die Hosenbeine. Ich habe unten die Säume gleich gelassen, so habe ich mir das erneute Säumen an den unteren Beinen gespart. Die Taschen habe ich aus einem kindlicheren Jersey eingesetzt, damit es nicht zu erwachsen wirkt. Den habe ich auch für die Armausschnitte als Bündchen verwendet.
Den Halsausschnitt und die rückwärtige Öffnung habe ich mit schwarzem Baumwollschrägband eingefasst.
Zu schließen ist der Overall hinten und zwischen den Beinen mit KamSnaps. Der kleine Mann findet ihn gut, der große Mann auch. So haben wir aus der ollen Hose doch noch was praktisches für einen heißen Sommertag geschaffen.
Schnitt: Star-Star Spielanzug Gr. 92, Ottobre 3/2013
Verlinkt: CreaDienstag, Upcycling-Dienstag, M4B
Habt's schön, Marie
Dienstag, 22. April 2014
Charles' pants
Ich bin gerade dabei, die Muster, die ich irgendwann mal sehe, toll finde und ausdrucke auch wirklich zu vernähen. Langsam verliere ich nämlich den Überblick darüber, was bei mir so alles in der Schnittmustermappe liegt.
Vor zwei Wochen war ich zu Besuch bei meinen Eltern und habe meine Mama nach ausrangierten Sachen gefragt, aus denen ich für das Kind was nähen könnte. Mein Stoffregal ist zwar bis zum Anschlag voll, aber irgendwie reizt es mich auch unheimlich, aus alten Sachen noch was zu machen. Da ich gerade dabei bin, den Hosenvorrat vom Kind aufzustocken bieten sich alte Jeans irgendwie auch total an.
Hervorgezaubert hat die Mama eine uralte, hellblaue Jeans vom Papa, die er nicht mehr trägt. Ichhoffe denke, dass sie schon bestimmt 20 Jahre alt war. Über eine tolle Waschung hätte ich mich zwar mehr gefreut, aber die Herausforderung, daraus etwas hübsches, kindertaugliches zu nähen, fand ich auch schön.
Als erstes war mir klar, dass die für meinen Geschmack nur in Kombination mit einem farbigen Stoff tragbar ist. Dafür schien mir dann der Schnitt für Charles' Pants, den ich schon eine ganze Weile in meinem Besitz habe, total passend.
Der Schnitt ist raffiniert und ich finde ihn einfach goldig. Man muss allerdings schon ein paar Teile ausschneiden und hat auch einige dicke Lagen zu nähen. Ich glaube sogar, dass mir dabei das Messer meiner Overlock verstumpft ist. Aber das muss ja eh ab und zu mal gewechselt werden.
Die Anleitung ist reich bebildert und gut nachvollziehbar. Das einzige, was ich nicht so gut fand, ist, dass die Position der Knöpfe nicht genau dargestellt ist. Ich hab sie nach Gefühl auf dem vorderen Klapplatz verteilt und dabei nicht bedacht, dass die Passform eigentlich von der Position der Knöpfe abhängt. Bei der ersten Anprobe war dann klar, dass die Vorderklappe am runden Bäuchlein ganz schön absteht.
Weil kein Platz für noch eine Reihe roter Knöpfe war habe ich mich dann für KamSnaps entschieden, um die Ecken des Latzes an der Hose zu fixieren. Als sie dran waren ist mir aufgefallen, dass ich die auch einfach am Futter hätte befestigen können, da hätte man sie von außen nicht gesehen. Naja, das nächste Mal dann...
Also auf jeden Fall ist das ein sehr schöner Schnitt mit prima Passform. Ich habe hinten einen Gummizug fixiert (25 mm) und nicht wie vorgesehen einen Knöpfgummi angebracht. Den hatte ich nämlich nicht.
Geschlossen wird die Hose vorne mit vielen Knöpfen. Alleine anziehen kann sich das Kind eh noch nicht ;)
Im Schnittmuster stehen keine Größenangaben, aber ich habe die Länge des Vorderteils einfach mit einer seiner Hosen verglichen, die er jetzt trägt und es hat gut gepasst. Die unterern Hosenenden habe ich zweimal eingeschlagen und abgesteppt.
Zu Ostern hat der Papa dann gesehen was aus seiner Hose geworden ist und fand es schön. Mir gefällt es auch, dem Kleinen auch.
Der Baumwollstoff ist von Werkundstoff, die Cordreste für das Innenleben sind vom Stoffmarkt.
Damit drehe ich die Dienstagsrunde zu Creadienstag, Upcyclingdienstag, Kiddikram und Made4Boys, auf der es immer wieder richtig tolle Sachen zu entdecken gibt.
Und zum Schluss nochmal danke, liebe Marte, für den süßen Schnitt, den ich jetzt gleich zu meiner Sammlung kostenloser, von mir getesteter Schnittmuster sortiere.
Habt's schön, Marie
Vor zwei Wochen war ich zu Besuch bei meinen Eltern und habe meine Mama nach ausrangierten Sachen gefragt, aus denen ich für das Kind was nähen könnte. Mein Stoffregal ist zwar bis zum Anschlag voll, aber irgendwie reizt es mich auch unheimlich, aus alten Sachen noch was zu machen. Da ich gerade dabei bin, den Hosenvorrat vom Kind aufzustocken bieten sich alte Jeans irgendwie auch total an.
Hervorgezaubert hat die Mama eine uralte, hellblaue Jeans vom Papa, die er nicht mehr trägt. Ich
Als erstes war mir klar, dass die für meinen Geschmack nur in Kombination mit einem farbigen Stoff tragbar ist. Dafür schien mir dann der Schnitt für Charles' Pants, den ich schon eine ganze Weile in meinem Besitz habe, total passend.
Der Schnitt ist raffiniert und ich finde ihn einfach goldig. Man muss allerdings schon ein paar Teile ausschneiden und hat auch einige dicke Lagen zu nähen. Ich glaube sogar, dass mir dabei das Messer meiner Overlock verstumpft ist. Aber das muss ja eh ab und zu mal gewechselt werden.
Die Anleitung ist reich bebildert und gut nachvollziehbar. Das einzige, was ich nicht so gut fand, ist, dass die Position der Knöpfe nicht genau dargestellt ist. Ich hab sie nach Gefühl auf dem vorderen Klapplatz verteilt und dabei nicht bedacht, dass die Passform eigentlich von der Position der Knöpfe abhängt. Bei der ersten Anprobe war dann klar, dass die Vorderklappe am runden Bäuchlein ganz schön absteht.
| Vorderlatz steht ein bisschen ab. |
Weil kein Platz für noch eine Reihe roter Knöpfe war habe ich mich dann für KamSnaps entschieden, um die Ecken des Latzes an der Hose zu fixieren. Als sie dran waren ist mir aufgefallen, dass ich die auch einfach am Futter hätte befestigen können, da hätte man sie von außen nicht gesehen. Naja, das nächste Mal dann...
Also auf jeden Fall ist das ein sehr schöner Schnitt mit prima Passform. Ich habe hinten einen Gummizug fixiert (25 mm) und nicht wie vorgesehen einen Knöpfgummi angebracht. Den hatte ich nämlich nicht.
Geschlossen wird die Hose vorne mit vielen Knöpfen. Alleine anziehen kann sich das Kind eh noch nicht ;)
Im Schnittmuster stehen keine Größenangaben, aber ich habe die Länge des Vorderteils einfach mit einer seiner Hosen verglichen, die er jetzt trägt und es hat gut gepasst. Die unterern Hosenenden habe ich zweimal eingeschlagen und abgesteppt.
Zu Ostern hat der Papa dann gesehen was aus seiner Hose geworden ist und fand es schön. Mir gefällt es auch, dem Kleinen auch.
Der Baumwollstoff ist von Werkundstoff, die Cordreste für das Innenleben sind vom Stoffmarkt.
Damit drehe ich die Dienstagsrunde zu Creadienstag, Upcyclingdienstag, Kiddikram und Made4Boys, auf der es immer wieder richtig tolle Sachen zu entdecken gibt.
Und zum Schluss nochmal danke, liebe Marte, für den süßen Schnitt, den ich jetzt gleich zu meiner Sammlung kostenloser, von mir getesteter Schnittmuster sortiere.
Habt's schön, Marie
Dienstag, 18. März 2014
Rock zu Jacke
Beim Aussortieren meiner nicht mehr geliebten Kleidungsstücke ist mir auch ein schöner Jeansrock in die Hände gefallen, den ich vor bestimmt 10 Jahren mal bei NafNaf gekauft habe. Es war ein kniebedeckender Wickelrock, der mir erstens zu weit und zweitens zu lang war. Ich hatte ihn schon eine ganze Weile nicht mehr getragen. Weil er mir dann doch zum weggeben zu schade war habe ich ihn auf den Stapel der Kleidungsstücke gelegt, die potenziell umfunktioniert werden können.
Bevor er dort einstaubt habe ich mich kurzerhand dazu entschieden, eine Übergangsjacke für das Kind daraus zu nähen.
Ich hatte eigentlich vor, dafür Cord zu verwenden, aber irgendwie bin ich von der Cordqualität bisher doch nie so richtig überzeugt gewesen. Jeans ist ja dieses Jahr auch wieder schwer angesagt, daher war die Wahl klar. Den kuschelweichen Interlock für das Futter habe ich vor einer Weile mal in der Restekiste von Nelly Morelly gefunden, ein toller Kauf!
Ausgewählt habe ich den Schnitt Nr. 8 aus der aktuellen Ottobre 1/2014. Genäht ist er schon in Größe 92. Die Ärmel kann man ja umschlagen und wenn es eher wie ein Mäntelchen aussieht ist es ja auch ganz niedlich. Nur die Kapuze ist wahrscheinlich ein bisschen knapp, da vom Jeansstoff kein so großes Stück mehr verfügbar war. Vielleicht mache ich mir wirklich nochmal die Mühe und nähe oben einen Streifen ein. Wobei die Kapuze bei uns eigentlich kaum aufgesetzt wird und mit etwas gutem Willen passt sie schon. Übrigens ist die Falte dort noch eine Reminiszenz an den Rock.
Zur Garnitur ein Ameisenbär mit verstecktem Ameisenfutter aus dem Stoffbüro. Der aufmerksame Leser hat vielleicht mitbekommen, dass ich gestern früh ein paar Tiersendungen, unter anderem auch die aus dem Berliner Zoo mit dem Ameisenbär gesehen habe. Tolle Inspiration, so ein Fernsehvormittag ;)
Ich habe die Jacke allerdings nicht komplett ringsrum zusammengenäht, ich will ja auch gar keine Wendejacke. Ich habe an den vorderen Jackenkanten die schön vernähte Kante des Jeansrockes gelassen und das Futter innen eingeschlagen und mit Geradstich festgenäht. Das fand ich schicker. Das gleiche habe ich bei den Ärmeln gemacht. Allerdings würde ich das Futter auf dem Jeansstoff das nächste Mal mit Vliesofix oder Stoffkleber fixieren, weil es mir beim Nähen ganz schön gerutscht ist und ich am Ende ein paar Falten nähen musste ;)
Na gut, damit geht's nun zum Creadienstag und zum Upcycling-Dienstag, wo heute die liebe Madame Ulma zu Besuch ist.
Liebe Grüße, Marie
Bevor er dort einstaubt habe ich mich kurzerhand dazu entschieden, eine Übergangsjacke für das Kind daraus zu nähen.
Ich hatte eigentlich vor, dafür Cord zu verwenden, aber irgendwie bin ich von der Cordqualität bisher doch nie so richtig überzeugt gewesen. Jeans ist ja dieses Jahr auch wieder schwer angesagt, daher war die Wahl klar. Den kuschelweichen Interlock für das Futter habe ich vor einer Weile mal in der Restekiste von Nelly Morelly gefunden, ein toller Kauf!
Ausgewählt habe ich den Schnitt Nr. 8 aus der aktuellen Ottobre 1/2014. Genäht ist er schon in Größe 92. Die Ärmel kann man ja umschlagen und wenn es eher wie ein Mäntelchen aussieht ist es ja auch ganz niedlich. Nur die Kapuze ist wahrscheinlich ein bisschen knapp, da vom Jeansstoff kein so großes Stück mehr verfügbar war. Vielleicht mache ich mir wirklich nochmal die Mühe und nähe oben einen Streifen ein. Wobei die Kapuze bei uns eigentlich kaum aufgesetzt wird und mit etwas gutem Willen passt sie schon. Übrigens ist die Falte dort noch eine Reminiszenz an den Rock.
Zur Garnitur ein Ameisenbär mit verstecktem Ameisenfutter aus dem Stoffbüro. Der aufmerksame Leser hat vielleicht mitbekommen, dass ich gestern früh ein paar Tiersendungen, unter anderem auch die aus dem Berliner Zoo mit dem Ameisenbär gesehen habe. Tolle Inspiration, so ein Fernsehvormittag ;)
Ich habe die Jacke allerdings nicht komplett ringsrum zusammengenäht, ich will ja auch gar keine Wendejacke. Ich habe an den vorderen Jackenkanten die schön vernähte Kante des Jeansrockes gelassen und das Futter innen eingeschlagen und mit Geradstich festgenäht. Das fand ich schicker. Das gleiche habe ich bei den Ärmeln gemacht. Allerdings würde ich das Futter auf dem Jeansstoff das nächste Mal mit Vliesofix oder Stoffkleber fixieren, weil es mir beim Nähen ganz schön gerutscht ist und ich am Ende ein paar Falten nähen musste ;)
Na gut, damit geht's nun zum Creadienstag und zum Upcycling-Dienstag, wo heute die liebe Madame Ulma zu Besuch ist.
Liebe Grüße, Marie
Sonntag, 9. Februar 2014
Joshua auf ein Neues und upgecyceltes T-Shirt
Mir hat einfach keine Ruhe gelassen, dass ich Joshua auf anderen Bildern so niedlich fand und sie bei meinem Kind einfach zu groß war und nicht saß. Deswegen habe ich eine weitere Latzhose genäht. Diesmal aus einem dünnen Cordstoff von Stoff&Stil, den ich vom letzten Sonntagsbesuch geschenkt bekommen habe. Irgendwie sah der schon aus als wollte er eine Cordhose werden. Ich habe den Schnitt also von vornherein enger zugeschnitten und hinten eine kleine Raffung mit einem Gummiband eingefügt, damit er an der Taille nicht so weit sitzt. Leider habe ich nicht nur an den Beininnenseiten, sondern auch bis zum Zwickel enger zugeschnitten. Das hat dazu geführt, dass der Zwickel nun zu eng ist und die Träger oben nicht mehr zu schließen waren. Ich habe also aus einer alten Hose vom Mann ein Stück Bund abgeschnitten und als Trägerverlängerung aufgenäht. Von der gleichen Hose habe ich auch die Gesäßtasche abgetrennt und als Brusttasche aufgenäht. So sitzt sie jetzt eigentlich ganz gut. Unten habe ich statt Bündchen einen Gummi eingenäht. So bin ich eigentlich ganz zufrieden.
Nur die Träger rutschen noch, so dass ich vorne wohl noch kleine Abnäher anbringen werde.
Da der Stoff schon relativ auffällig gemustert ist kommen nur einfarbige Oberteile in Frage. Ich habe aus einem ausrangierten Papashirt einen Body nach Schnabelinas alt bewährtem Schnitt genäht. Das Shirt ist zwar nur vom Modeschweden gewesen, ist aber herrlich weich und trägt sich glaub ich ganz gut.
So, jetzt gehen wir noch ein bisschen raus an die frische Luft.
Genießt den schönen Sonntag, ich schau nochmal gaaanz kurz *hüstel* bei Made4Boys vorbei.
Liebste Mariengrüße
Nur die Träger rutschen noch, so dass ich vorne wohl noch kleine Abnäher anbringen werde.
Da der Stoff schon relativ auffällig gemustert ist kommen nur einfarbige Oberteile in Frage. Ich habe aus einem ausrangierten Papashirt einen Body nach Schnabelinas alt bewährtem Schnitt genäht. Das Shirt ist zwar nur vom Modeschweden gewesen, ist aber herrlich weich und trägt sich glaub ich ganz gut.
So, jetzt gehen wir noch ein bisschen raus an die frische Luft.
Genießt den schönen Sonntag, ich schau nochmal gaaanz kurz *hüstel* bei Made4Boys vorbei.
Liebste Mariengrüße
Dienstag, 28. Januar 2014
Aus alt mach neu - Affenhose
Das Kind braucht dringend neue Hosen. Ich habe letzte Woche die Mancini-Hose aus der letzten Ottobre genäht, die ist aber leider noch zu groß und außerdem fehlen mir noch die Hosenträger. Hat jemand schon mal welche selbst gemacht und kann mir einen guten Tip geben?
Für den alt bewährten Pumphosenschnitt ist der Kleine irgendwie auch nicht mehr klein genug. Ich finde, jetzt, wo er so schön läuft kann er auch mal mehr richtige Hosen tragen.
Ich habe also wieder mal eine alte Hose, diesmal vom Papa, genommen und eine Latzhose Joshua genäht. Ich hatte den Schnitt hier schon mal getestet, allerdings war der lange Zeit reichlich und passt jetzt erst richtig. Also habe ich ihn nochmal in der 80 genäht, diesmal ohne Beinbündchen, denn die rutschen auch bei ihm immer nur nach oben. Die vorhandenen Beinabschlüsse waren schon prima vorgefertigt ;) Ich hab sie etwas länger zugeschnitten als vorgesehen, aber man kann sie ja noch umschlagen.
Innen habe ich das Oberteil mit dem Äffchenjersey gefüttert und passend dazu noch eine Applikation gewählt.
Die Hose ist recht dünn, aber das ist eigentlich nicht so schlimm, denn so kann er sie in der Kita auch zum spielen anlassen und läuft nicht immer nur mit Strumpfhosen rum.
Der Mann im Haus findet die Träger etwas zu breit, ich finde die Hose eigentlich ganz hübsch vom Schnitt, obgleich sie insgesamt recht weit ausfällt. Aber ich vermute, dass das zum spielen ganz praktisch so ist.
Ach ja, und toll fand der Kleine dann auch, dass man in den Affenkopf noch was reinstecken kann, hihi.
Nach wie vor bin ich aber auf der Suche nach einem schönen Jungshosenschnitt, passende für Größe 80/86. Gestern war ja endlich die aktuelle Ottobre in der Post und ich hoffe, dass ich da vielleicht etwas finde. Wenn nicht, freu ich mich auch über jeden anderen Hinweis ;)
Damit verabschiede ich mich in die Linkrunde (Upcycling Dienstag, Creadienstag, Frl. Rohmilch) und dann zur Dreckwäsche, denn da liegt die neue Hose nun ;)
Habt's schön, Marie
Für den alt bewährten Pumphosenschnitt ist der Kleine irgendwie auch nicht mehr klein genug. Ich finde, jetzt, wo er so schön läuft kann er auch mal mehr richtige Hosen tragen.
Ich habe also wieder mal eine alte Hose, diesmal vom Papa, genommen und eine Latzhose Joshua genäht. Ich hatte den Schnitt hier schon mal getestet, allerdings war der lange Zeit reichlich und passt jetzt erst richtig. Also habe ich ihn nochmal in der 80 genäht, diesmal ohne Beinbündchen, denn die rutschen auch bei ihm immer nur nach oben. Die vorhandenen Beinabschlüsse waren schon prima vorgefertigt ;) Ich hab sie etwas länger zugeschnitten als vorgesehen, aber man kann sie ja noch umschlagen.
Innen habe ich das Oberteil mit dem Äffchenjersey gefüttert und passend dazu noch eine Applikation gewählt.
Die Hose ist recht dünn, aber das ist eigentlich nicht so schlimm, denn so kann er sie in der Kita auch zum spielen anlassen und läuft nicht immer nur mit Strumpfhosen rum.
Der Mann im Haus findet die Träger etwas zu breit, ich finde die Hose eigentlich ganz hübsch vom Schnitt, obgleich sie insgesamt recht weit ausfällt. Aber ich vermute, dass das zum spielen ganz praktisch so ist.
Ach ja, und toll fand der Kleine dann auch, dass man in den Affenkopf noch was reinstecken kann, hihi.
Nach wie vor bin ich aber auf der Suche nach einem schönen Jungshosenschnitt, passende für Größe 80/86. Gestern war ja endlich die aktuelle Ottobre in der Post und ich hoffe, dass ich da vielleicht etwas finde. Wenn nicht, freu ich mich auch über jeden anderen Hinweis ;)
Damit verabschiede ich mich in die Linkrunde (Upcycling Dienstag, Creadienstag, Frl. Rohmilch) und dann zur Dreckwäsche, denn da liegt die neue Hose nun ;)
Habt's schön, Marie
Mittwoch, 25. September 2013
Herbstschuhe für das Lauflernkind
Die Tage werden kälter und seit dieser Woche mache ich die Heizung an. Damit das Krabbelkind keine kalten Füße bekommt habe ich ihm neulich seine Cordstiefel angezogen, die ihm Gott sei Dank noch - oder sagen wir besser - nun richtig passen. Leider sind die aber an der Sohle sehr rutschig. Deshalb mussten neue her, denn der kleine Herr kann schon stehen und hangelt sich laufend von einem Möbelstück zum anderen. War ja gar nicht mit anzusehen, wie er dann immer weggerutscht ist. Da er aber immer so schön Mittagsschlaf macht und das Muster schon zweifach erprobt war (Ledervariante, Cordvariante), haben zwei Stündchen ausgereicht, um neue Schuhe zu zaubern.
Ich habe dazu eine alte Jeans von mir recycelt und für innen blaue Fleecereste verwendet. Die Sohle ist aus Nappaleder, die rauhe Seite zeigt nach außen.
Die Schuhe sind nun schon eine Woche alt und sind wirklich sehr sehr alltagstauglich. Warm, rutschfest und vor allem sitzen sie durch den Gummibund an der Rückseite gut und fallen nicht ständig runter. Das hab ich bei der Ledervariante irgendwie nicht so gut hinbekommen, die hat er oft verloren. Aber diese hier sind prima.
Zur Zierde habe ich noch kleine Marienkäferknöpfe aufgenäht. Ich fand die einfach zu goldig. Zur Ergänzung des Schrägbands an den Oberkanten habe ich leuchtend rote Paspeln an den Vorderseiten eingenäht. Ich hatte erst türkisfarbene Paspeln und Schrägband in der Hand, aber irgendwie haben mir die roten besser gefallen, schon bevor ich den Marienkäfer ausgesucht habe. Ich finde, dass die Stiefelchen damit vielleicht doch ein bisschen mädchenhaft aussehen, aber na gut. Abhilfe schaffen sollte das Schrägband hinten an der Ferse von Farbenmix.
Damit schau ich mal wieder zu Made4Boys.
Liebe Grüße, Marie
Ich habe dazu eine alte Jeans von mir recycelt und für innen blaue Fleecereste verwendet. Die Sohle ist aus Nappaleder, die rauhe Seite zeigt nach außen.
Die Schuhe sind nun schon eine Woche alt und sind wirklich sehr sehr alltagstauglich. Warm, rutschfest und vor allem sitzen sie durch den Gummibund an der Rückseite gut und fallen nicht ständig runter. Das hab ich bei der Ledervariante irgendwie nicht so gut hinbekommen, die hat er oft verloren. Aber diese hier sind prima.
Zur Zierde habe ich noch kleine Marienkäferknöpfe aufgenäht. Ich fand die einfach zu goldig. Zur Ergänzung des Schrägbands an den Oberkanten habe ich leuchtend rote Paspeln an den Vorderseiten eingenäht. Ich hatte erst türkisfarbene Paspeln und Schrägband in der Hand, aber irgendwie haben mir die roten besser gefallen, schon bevor ich den Marienkäfer ausgesucht habe. Ich finde, dass die Stiefelchen damit vielleicht doch ein bisschen mädchenhaft aussehen, aber na gut. Abhilfe schaffen sollte das Schrägband hinten an der Ferse von Farbenmix.
Damit schau ich mal wieder zu Made4Boys.
Liebe Grüße, Marie
Montag, 25. März 2013
Upcycled Joshua
Guten Morgen allerseits!
Heute gibt es eine neue Latzhose zu sehen. Mir ist schon auf mehreren Blogs immer wieder das gleiche Modell ins Auge gefallen, so dass ich es dann doch mal schnell bestellt habe...
Joshua ist von Daniela von Sui-Generis Design.
Man kann den Schnitt wunderbar abwandeln, kurze und lange Hosen, sowie verschiedene Bündchen nähen. Ich mochte irgendwie, dass Vorder- und Hinterteil in der Mitte zusammengesetzt werden. Das ist mal was anderes für eine Latzhose.
Letztes Wochenende bei meinen Eltern habe ich eine alte Jeanslatzhose von mir gefunden, die Anfang der 90er in meiner Jugendzeit mal echt angesagt waren. Das ausgedruckte Schnittmuster in der Grüße 80 hatte ich zufällig noch in der Handtasche, also hab ich es gleich schon mal ausgeschnitten. Eine Tasche und ein Riemchen habe ich gleich mit aus der Originalhose ausgeschnitten, um es dann später auf die kleine Hose zu applizieren.
Für die Belege habe ich dann zu Hause noch den neuen Sternchenjersey vom Stoffmarkt ausgeschnitten und hellblaue Fussbündchen aus Michas Stoffecke aus dem Stoffregal gewählt. Zum Verschließen hab ich KamSnaps angebracht. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell das jetzt immer geht. Ich habe früher immer einen Bogen um alles mit Druckknöpfen gemacht weil ich nicht wusste, wie ich die da dran kriegen soll. Stattdessen habe ich mit Knöpfe annähen meiner absolute Nicht-Lieblingstätigkeit gefrönt... Wie ihr sehen könnt habe ich zur Sicherheit noch kleine Lederstücke unter die KamSnaps genäht damit sie nicht rausrutschen. Was habt ihr denn für Erfahrungen bei den verschiedenen Stoffen? Kann man die auch einfach auf Jersey machen oder ist das in der Praxis nicht so gut geeignet?
Da die Hose erst in ein paar Wochen richtig passen wird und das Kindlein bis dahin vielleicht schon anfängt zu krabbeln, habe ich noch Flicken aus blauem Leder auf die Knie genäht. Außerdem hab ich noch ein paar kleine Details "zum Fühlen" angebracht damit die kleinen Patschen auch in Rückenlage was zu tun haben ;)
Ich habe die Hauptteile aus den Hosenbeinen meiner Hose so ausgeschnitten, dass Vorder- und Hinterteil an der Babyhosenseitennaht schon zusammengenäht waren. Somit blieben auch einige der klassischen Jeansnähte erhalten.
Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Schnitt. Er ist recht unkompliziert und relativ schnell zu nähen. Es gibt eine Version für schlanke und für kräftigere Babys. Ich hab jetzt die für kräftigere genommen, kann mir aber vorstellen, dass die andere auch gereicht hätte. Der Kleine ist jetzt etwa 72 cm und wiegt 9 kg.
So, da guck ich gleich mal zu Made4Boys was die anderen Jungsmamas so gemacht haben. Euch wünsche ich einen guten Start in die Woche und freu mich wie immer über eure Kommentare.
Heute gibt es eine neue Latzhose zu sehen. Mir ist schon auf mehreren Blogs immer wieder das gleiche Modell ins Auge gefallen, so dass ich es dann doch mal schnell bestellt habe...
Joshua ist von Daniela von Sui-Generis Design.
Man kann den Schnitt wunderbar abwandeln, kurze und lange Hosen, sowie verschiedene Bündchen nähen. Ich mochte irgendwie, dass Vorder- und Hinterteil in der Mitte zusammengesetzt werden. Das ist mal was anderes für eine Latzhose.
Letztes Wochenende bei meinen Eltern habe ich eine alte Jeanslatzhose von mir gefunden, die Anfang der 90er in meiner Jugendzeit mal echt angesagt waren. Das ausgedruckte Schnittmuster in der Grüße 80 hatte ich zufällig noch in der Handtasche, also hab ich es gleich schon mal ausgeschnitten. Eine Tasche und ein Riemchen habe ich gleich mit aus der Originalhose ausgeschnitten, um es dann später auf die kleine Hose zu applizieren.
Für die Belege habe ich dann zu Hause noch den neuen Sternchenjersey vom Stoffmarkt ausgeschnitten und hellblaue Fussbündchen aus Michas Stoffecke aus dem Stoffregal gewählt. Zum Verschließen hab ich KamSnaps angebracht. Ich kann gar nicht glauben, wie schnell das jetzt immer geht. Ich habe früher immer einen Bogen um alles mit Druckknöpfen gemacht weil ich nicht wusste, wie ich die da dran kriegen soll. Stattdessen habe ich mit Knöpfe annähen meiner absolute Nicht-Lieblingstätigkeit gefrönt... Wie ihr sehen könnt habe ich zur Sicherheit noch kleine Lederstücke unter die KamSnaps genäht damit sie nicht rausrutschen. Was habt ihr denn für Erfahrungen bei den verschiedenen Stoffen? Kann man die auch einfach auf Jersey machen oder ist das in der Praxis nicht so gut geeignet?
Da die Hose erst in ein paar Wochen richtig passen wird und das Kindlein bis dahin vielleicht schon anfängt zu krabbeln, habe ich noch Flicken aus blauem Leder auf die Knie genäht. Außerdem hab ich noch ein paar kleine Details "zum Fühlen" angebracht damit die kleinen Patschen auch in Rückenlage was zu tun haben ;)
Ich habe die Hauptteile aus den Hosenbeinen meiner Hose so ausgeschnitten, dass Vorder- und Hinterteil an der Babyhosenseitennaht schon zusammengenäht waren. Somit blieben auch einige der klassischen Jeansnähte erhalten.
Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Schnitt. Er ist recht unkompliziert und relativ schnell zu nähen. Es gibt eine Version für schlanke und für kräftigere Babys. Ich hab jetzt die für kräftigere genommen, kann mir aber vorstellen, dass die andere auch gereicht hätte. Der Kleine ist jetzt etwa 72 cm und wiegt 9 kg.
So, da guck ich gleich mal zu Made4Boys was die anderen Jungsmamas so gemacht haben. Euch wünsche ich einen guten Start in die Woche und freu mich wie immer über eure Kommentare.
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