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Donnerstag, 13. August 2015

Lila Freuden im Garten

Zwar haben wir dieses Jahr bisher nur viel weniger Zeit im Schrebergarten verbracht als wir wollten, aber die Kissen, die wir zu gemütlichen Runden rauslegen erfreuen mich trotzdem immer sehr.

Die Stoffe sind aus einem Fat Quarter ring a roses Stoffpaket von Gütermann, welches smilla allen Nähcampteilnehmern im März in Berlin zur Verfügung gestellt hat. Nochmals vielen Dank für diese sehr schöne Überraschung. 

Ich habe eine Weile überlegt, was ich daraus nähen könnte und mich dann für das runde Sitzkissen von Pattydoo entschieden. Damit es besser zum Garten passt habe ich noch etwas grünen Cordstoff verwendet. Die Rückseiten und Seitenstreifen sind aus alten Jeanshosen und gefüllt habe ich die Kissen mit Schaumstoffresten aus einer alten Auflage für die bereits entsorgte Hollywoodschaukel. 




Damit wünsche ich allen einen schönen Sommertag. 
Habt's schön, Marie

Mittwoch, 5. August 2015

Noch der selbstgemachte Rest vom Wohnzimmer...

... umfasst ein fünf Kissenbezüge. Die Couch hatte zu wenige Kissen, deswegen habe ich noch ein paar dazu genäht. Ich wollte einige davon noch besticken, mit Wolle, große Motive, vielleicht was Florales, vielleicht noch was mit halben Bommeln, aber beim Wollen ist es geblieben. Immerhin ist der Wille immer noch da und ich hoffe auf die langen Herbst- und Winterabende ;)



Das petrolfarbene mit der grellgrünen (selbstgemachten) Paspel ist übrigens mein Lieblingskissen. Ich habe es gerade auch wieder im Rücken liegen.


Alle Kissenbezüge kann man unten entweder mit Kamsnaps oder mit Klettband schließen, so dass man sie nicht nur waschen, sondern auch nachträglich bearbeiten kann.
Ich habe in erster Linie derbere Stoffe aus dem Vorrat genommen. Der wird nun langsam etwas kleiner. Eine gute Bezugsquelle für Möbelstoffe ist die Stofffabrik in der Nähe von Bayreuth, die haben teilweise Kiloware. Den gemusterten Stoff habe ich aus einem Ausverkauf eines Onlineshops, leider weiß ich den Hersteller nicht mehr.

Und, wie ist das bei euch so? Nehmt ihr euch möglicherweise fertige Teile nochmal vor, um sie schöner zu machen? Motivation freut mich sehr.

Habt's schön, Marie

Dienstag, 4. August 2015

Granny Square Blanket

Ab und zu häkel ich, vor allem wenn Urlaube anstehen oder sonstige längere Reisen.
Dieses Projekt habe ich letztes Jahr im Ostseeurlaub angefangen. 

Es gibt ja manchmal so Sachen die man bei anderen sieht, die man uuunbedingt auch haben will. So war es mit mir und der Granny Square Decke.
Jetzt ist das lange herbeigesehnte Stück schon eine Weile fertig, endlich auch fotografiert und ziert unser neues Wohnzimmer. Naja, so neu ist es auch nicht mehr, immerhin wohnen wir nun schon mehr als ein halbes Jahr in der Wohnung.


Gehäkelt habe ich die 9*12 Quadrate aus Baumwolle von Drops, die ich letztes Jahr im Sale erstanden habe. Ich denke, es ist ungefähr ein Kilo gewesen, weiß es aber nicht mehr genau. Weil ich zu der Zeit noch nicht wusste, welche Farben das Wohnzimmer haben wird, habe ich mich für eine mehr oder weniger neutrale blau/beige/gelb-Mischung entschieden. Das passt nicht optimal, aber gut genug. 



Ich denke, dass es tatsächlich nicht ein doppeltes Quadrat gibt. Entweder unterscheiden sie sich in den Farben oder im Muster. Einige ähnliche sind aber dabei. Die habe ich dann so arrangiert, dass es Führungslinien sind, z.B. die hellen mit den Blumen bzw. den bunten Vierecken in der Mitte, die als Diagonalen über die Decke laufen. Nachdem die ersten Quadrate gehäkelt waren ging es recht flott von der Hand und durch die verschiedenen Muster und Farben wird es auch nicht langweilig bei der Arbeit.


Eine zeitlich nicht zu unterschätzende Aufgabe ist das Zusammenbringen der Quadrate. Ich habe immer in Reihen von 9 zusammengenäht (mit der Stopfnadel) und das hat pro Reihe (inkl. Verbindung mit der Arbeit des Vorabends) einen Abend in Spielfilmlänge gedauert.

Als äußeren Abschluss habe ich das klassische Grannymuster gewählt und dabei noch einen guten Teil der restlichen Wolle aufgebraucht. Jetzt habe ich nur noch kleinere Reste und werde sicherlich noch ein rundes Kissen oder so daraus häkeln.

In der Realität ist die Decke meist zusammengefaltet, praktisch ist sie eher nicht. Ich habe überlegt ob ich von hinten noch eine Fleecedecke annähe, damit sie funktionaler wird. Allerdings verliert sie ja dann irgendwie ihren Charakter, oder? Für alle Erfahrungen, Ratschläge und Hinweise bin ich dankbar. 


Und so sieht der Blick in die Couchecke aus:



Habt's schön und freut euch mit mir auf kühlere Tage,
Marie


Material: merzerisierte Drops-Baumwolle, etwa 1 kg wenn ich mich richtig erinnere
Anleitung: Quadrate nach Häkeln im Quadrat
Verlinkt mit Häkelliebe

Donnerstag, 31. Oktober 2013

FLORA

Heute zeige ich euch ein Langzeitprojekt. Ich habe schon im Sommer angefangen, die kleinen Blütenblätter zu häkeln und gestern abend habe ich mich endlich dazu aufgerafft, auch noch den passenden Bezug zu nähen, um FLORA standesgemäß unter- oder besser gesagt aufzubringen.

Acht mal muss man jedes Blatt häkeln. Obwohl ich eigentlich ganz gerne häkel war dieses Projekt eher eine Geduldsprobe. Das nächste Mal werde ich wohl immer erst ein Blatt fertig häkeln und nicht alle parallel arbeiten. Ich glaube, das ist dann etwas abwechlungsreicher. Da mir das Ergebnis aber richtig gut gefällt will ich nicht jammern.


Der Bezug war dafür schnell genäht. Ich habe Möbelstoffe verwendet, die ich in der Nähe von Bayreuth in so einem Stoffoutlet gekauft habe. Hinten habe ich - wie im Schnittmuster vorgesehen - eine verdeckte Knopfleiste angebracht. Statt der Knöpfe habe ich aber KamSnaps verwendet.


Jetzt liegt das Kissen erst mal mit bei uns im Bett. Mal sehen wo ich es dann unterbringe, denn eigentlich habe ich mir FLORA viel kleiner vorgestellt. Mir war nicht klar, dass man einen ganz normalen Kopfkissenbezug LOCKER unterbringen kann. Wie man sieht ist noch Platz und ich muss mich mal nach einem etwas größeren runden Kissen umsehen. Dann kann es bestimmt auch ein schönes Sitzkissen sein.

Damit schau ich heute zum ersten Mal bei RUMS vorbei. Da gibt es ja wirklich noch richtig viele tolle Sachen zu sehen.
Habt einen schönen Feiertag und genießt die Sonne! Marie

Sonntag, 15. September 2013

Wimpelkette für das Schulkind

Vor ein paar Wochen ist meine kleine Nichte in die Schule gekommen. Außerdem bekommt sie demnächst ein neues Zimmer im neuen Haus. Ich dachte, dass ein prima Geschenk - gleich für beide Anlässe - eine kleine Wimpelkette mit ihrem Namen sein könnte.
Also habe ich Stoffreste und Web-, Rips - und Baumwollbänder in Mädchenfarben zusammengesucht und fleißig Dreiecke ausgeschnitten. Die sind ungefähr 17 cm hoch und 12 cm breit (vor dem Nähen). Gott sei Dank hat der Name nicht so viele "runde" Buchstaben, so ging das mit dem Namen aufnähen auch ganz einfach.
Ich habe die Bänder nur ab und zu mit Stecknadeln auf dem zugeschnittenen Wimpelvorderteil fixiert und dann mit ganz normalem Geradstich festgenäht. Wichtig ist ja nur, dass die Buchstaben ungefähr in der Mitte und ungefähr alle gleich groß sind. Die Enden der Rips- und Webbänder habe ich vorher mit dem Feuerzeug behandelt, damit sie nicht aufdröseln.
Dann habe ich Vorder- und Rückteil nur an den beiden langen Seiten zusammengenäht, die Wimpel gebügelt und mit Schrägband an den oberen Kanten aneinandergenäht.
Charlotte hat sich sehr gefreut, ich mich auch. Weil's was Genähtes für Mädchen ist guck ich damit auch noch mal bei Meitlisache vorbei.
Damit wünsche ich euch einen schönen Sonntag, Marie

PS: Falls ihr noch mehr Ideen zum Selbermachen für ein Mädchenzimmer in dem Alter habt - immer her damit! Der nächste Geburtstag und Weihnachten stehen ja auch schon wieder vor der Tür ;)