Der gestreifte Pulli, den ich euch als letztes gezeigt habe, war ja nur zur Verwertung der Stoffreste.
Eigentlich habe ich den sehr weichen Sommersweat aus dem Sanetta-Outlet bei Chemnitz für eine Bikerjacke aus der Ottobre verwendet.
Ich habe eine Übergangsjacke gesucht, die etwas sportlich aussieht und mich für dieses Modell entschieden.
Ich habe eine 98 genäht, damit wird die Jacke auch im Herbst noch passen, nehme ich an.
Ich habe das erste (!) Mal mit Bügelvlies gearbeitet... frag mich wie es bisher immer ohne ging. Leider war das aber etwas zu stark, so dass die Belege etwas fest geraten sind. Aber na gut, es ist noch ok. Ich lerne.
Außen habe ich die linke Stoffseite des Streifensweats verwendet, die Taschen und Belege zeigen die Streifen.
Erstaunlich leicht ließen sich die Reißverschlusstaschen nähen. Die Anleitung ist zwar Ottobre-typisch knapp, reicht aber aus. Ich habe Endlosreißverschlüsse verwendet.
UND: bei den Bündchen habe ich auf ein Nähcampgoodie aus dem vergangenen Jahr zurückgegriffen. Danke, liebe Sabine.
Zum Schließen der Jacke habe ich den vorgesehenen Reißverschluss eingenäht. Ich habe festgestellt, dass das der erste teilbare Reißverschluss war, den ich jemals gekauft - und auch verwendet habe. Mehrere Premieren bei diesem Werk.
Schwierig fand ich die Belege, die irgendwie zu klein waren. Ich musste daher noch einen Stoffkeil einnähen. Um das "G" der Applikation nochmal aufzugreifen, habe ich mich für dasselbe Kunstleder entschieden. Das sieht eigentlich ganz gut aus, finde ich. Auf diesem unteren Bild kann man es etwas erahnen.
Schnitt: Bikerjacke Ottobre 4/2012
Stoff: Sanetta-Outlet, Kunstlederreste aus der Stofffabrik, Bündchen von Smilla
Leggings: aus einer alten Ottobre, auch aus Nähcampgoodies 2014 (Lillestoff)
Mütze: eigener Schnitt, aus Bündchenware, passt sicher ein Leben lang
Verlinkt mit: M4B
Und hier noch die Leggingsparade, weil ich sie gerade noch auf meinem Handy gefunden habe: Im Winter waren die prima unter die Hosen zu ziehen. Geht einfacher für das Kind als Strumpfhosen.
Habt's schön, Marie
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Donnerstag, 28. Mai 2015
Dienstag, 18. März 2014
Rock zu Jacke
Beim Aussortieren meiner nicht mehr geliebten Kleidungsstücke ist mir auch ein schöner Jeansrock in die Hände gefallen, den ich vor bestimmt 10 Jahren mal bei NafNaf gekauft habe. Es war ein kniebedeckender Wickelrock, der mir erstens zu weit und zweitens zu lang war. Ich hatte ihn schon eine ganze Weile nicht mehr getragen. Weil er mir dann doch zum weggeben zu schade war habe ich ihn auf den Stapel der Kleidungsstücke gelegt, die potenziell umfunktioniert werden können.
Bevor er dort einstaubt habe ich mich kurzerhand dazu entschieden, eine Übergangsjacke für das Kind daraus zu nähen.
Ich hatte eigentlich vor, dafür Cord zu verwenden, aber irgendwie bin ich von der Cordqualität bisher doch nie so richtig überzeugt gewesen. Jeans ist ja dieses Jahr auch wieder schwer angesagt, daher war die Wahl klar. Den kuschelweichen Interlock für das Futter habe ich vor einer Weile mal in der Restekiste von Nelly Morelly gefunden, ein toller Kauf!
Ausgewählt habe ich den Schnitt Nr. 8 aus der aktuellen Ottobre 1/2014. Genäht ist er schon in Größe 92. Die Ärmel kann man ja umschlagen und wenn es eher wie ein Mäntelchen aussieht ist es ja auch ganz niedlich. Nur die Kapuze ist wahrscheinlich ein bisschen knapp, da vom Jeansstoff kein so großes Stück mehr verfügbar war. Vielleicht mache ich mir wirklich nochmal die Mühe und nähe oben einen Streifen ein. Wobei die Kapuze bei uns eigentlich kaum aufgesetzt wird und mit etwas gutem Willen passt sie schon. Übrigens ist die Falte dort noch eine Reminiszenz an den Rock.
Zur Garnitur ein Ameisenbär mit verstecktem Ameisenfutter aus dem Stoffbüro. Der aufmerksame Leser hat vielleicht mitbekommen, dass ich gestern früh ein paar Tiersendungen, unter anderem auch die aus dem Berliner Zoo mit dem Ameisenbär gesehen habe. Tolle Inspiration, so ein Fernsehvormittag ;)
Ich habe die Jacke allerdings nicht komplett ringsrum zusammengenäht, ich will ja auch gar keine Wendejacke. Ich habe an den vorderen Jackenkanten die schön vernähte Kante des Jeansrockes gelassen und das Futter innen eingeschlagen und mit Geradstich festgenäht. Das fand ich schicker. Das gleiche habe ich bei den Ärmeln gemacht. Allerdings würde ich das Futter auf dem Jeansstoff das nächste Mal mit Vliesofix oder Stoffkleber fixieren, weil es mir beim Nähen ganz schön gerutscht ist und ich am Ende ein paar Falten nähen musste ;)
Na gut, damit geht's nun zum Creadienstag und zum Upcycling-Dienstag, wo heute die liebe Madame Ulma zu Besuch ist.
Liebe Grüße, Marie
Bevor er dort einstaubt habe ich mich kurzerhand dazu entschieden, eine Übergangsjacke für das Kind daraus zu nähen.
Ich hatte eigentlich vor, dafür Cord zu verwenden, aber irgendwie bin ich von der Cordqualität bisher doch nie so richtig überzeugt gewesen. Jeans ist ja dieses Jahr auch wieder schwer angesagt, daher war die Wahl klar. Den kuschelweichen Interlock für das Futter habe ich vor einer Weile mal in der Restekiste von Nelly Morelly gefunden, ein toller Kauf!
Ausgewählt habe ich den Schnitt Nr. 8 aus der aktuellen Ottobre 1/2014. Genäht ist er schon in Größe 92. Die Ärmel kann man ja umschlagen und wenn es eher wie ein Mäntelchen aussieht ist es ja auch ganz niedlich. Nur die Kapuze ist wahrscheinlich ein bisschen knapp, da vom Jeansstoff kein so großes Stück mehr verfügbar war. Vielleicht mache ich mir wirklich nochmal die Mühe und nähe oben einen Streifen ein. Wobei die Kapuze bei uns eigentlich kaum aufgesetzt wird und mit etwas gutem Willen passt sie schon. Übrigens ist die Falte dort noch eine Reminiszenz an den Rock.
Zur Garnitur ein Ameisenbär mit verstecktem Ameisenfutter aus dem Stoffbüro. Der aufmerksame Leser hat vielleicht mitbekommen, dass ich gestern früh ein paar Tiersendungen, unter anderem auch die aus dem Berliner Zoo mit dem Ameisenbär gesehen habe. Tolle Inspiration, so ein Fernsehvormittag ;)
Ich habe die Jacke allerdings nicht komplett ringsrum zusammengenäht, ich will ja auch gar keine Wendejacke. Ich habe an den vorderen Jackenkanten die schön vernähte Kante des Jeansrockes gelassen und das Futter innen eingeschlagen und mit Geradstich festgenäht. Das fand ich schicker. Das gleiche habe ich bei den Ärmeln gemacht. Allerdings würde ich das Futter auf dem Jeansstoff das nächste Mal mit Vliesofix oder Stoffkleber fixieren, weil es mir beim Nähen ganz schön gerutscht ist und ich am Ende ein paar Falten nähen musste ;)
Na gut, damit geht's nun zum Creadienstag und zum Upcycling-Dienstag, wo heute die liebe Madame Ulma zu Besuch ist.
Liebe Grüße, Marie
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