Vor einer Weile habe ich ja mal eine Anleitung für Wendestulpen mit Daumenloch geschrieben. Ich habe das in erster Linie getan, damit ich immer nachschauen kann wie ich es mal gemacht habe falls ich es vergesse. Diese Seite ist gut besucht, jedoch gab es immer wieder fragen wie das nun mit dem Zusammennähen von Innen- und Außenteil ist. Das ist auch per Mail nicht so leicht zu erklären. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die liebe Kirsten von Das Haus mit dem Rosensofa mich gefragt hat, ob sie ein Videotutorial von der Anleitung machen kann.
Inzwischen ist es online und ich habe mich sehr gefreut, als ich es das erste Mal gesehen habe. So kann man vielleicht leichter nachvollziehen, wie das an den kniffeligen Stellen ist.
Wenn man das Daumenloch weglässt kann man das Außenteil der Stulpen an den Längsseiten komplett zunähen und man braucht nur eine kleine Wendeöffnung an der Längsseite des Futters.
Also, ran an die Stoffreste, die lassen sich prima für solche Projekte verwenden. Außerdem sind Stulpen auch ein tolles Geschenk, da es die im Laden nicht so häufig zu kaufen gibt.
Habt's schön, Marie
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Samstag, 18. Oktober 2014
Mittwoch, 2. Januar 2013
Kinderstulpen - Herziges aus Hamburg Teil 2
Also erst einmal: gesundes neues Jahr!
Heute gibr es ein kleines Tutorial für die Kinderstulpen, die ich vor Weihnachten für meine Nichte genäht habe. Ich habe versucht, beim nähen ein paar Fotos zu machen. Die Anleitung habe ich mir selbst überlegt, ich finde sie aber ganz gut.
Die Stulpen sind gefüttert, haben ein Daumenloch und passen in diesem Fall einem sechsjährigen Mädchen.
Ihr braucht 4 dehnbare Stoffstücke (2 außen, 2 innen) und 4 Stückchen Bündchenstoff.
Bei mir war der Bünchenstoff etwa 16 cm hoch und breit und die Innen- und Außenstoffe etwa 20 * 20 cm. Den Bündchenstoff näht ihr rechts auf rechts an einer Seite zusammen, schneidet die Nahtzugaben zurück und faltet ihn einmal wie unten auf dem Bild zu sehen ist. Die rechten Seiten sind dabei schon außen.
Innen- und Außenstoff näht ihr auch rechts auf rechts an der Seite zusammen, lasst aber jeweils eine kleine Wendeöffnung, die ihr später auch als Daumenloch bestehen lassen könnt. Achtet darauf, dass die Wendeöffnung immer an der gleichen Stelle ist. Wer kein Daumenloch möchte braucht die Wendeöffnung nur an jeweils einer Stoffart (z.B. dem Innenstoff).
Als nächstes näht ihr die Bündchen ein. Das ist das vielleicht komplizierteste. Innen- und Außenstoff liegen rechts auf rechts (also die schönen Stoffseiten schauen nach innen), das Bündchen liegt genau zwischen den beiden Stoffen. Achtet darauf, dass das Bündchen euch mit der offenen Seite anguckt.
Die Stofflagen, also die Stulpeninnen- und -außenteile, dürfen dabei nicht ineinander gesteckt werden. Es werden nur die offenen Enden ineinander gesteckt. Das Bündchen wird jedoch auf einer Seite hineingesteckt. Es liegt dazwischen und ihr müsst als nächstes durch sechs Lagen Stoff nähen. Vielleicht wird das mit diesem Bild klar:
Ihr müsst das insgesamt vier mal machen, also bei jeder Stulpe oben und unten einmal das Bündchen annähen. Zusammengenäht sieht es dann so aus wie rechts (ungewendet) und dann links gewendet:
Dann müsst ihr die Stulpe nur noch durch die kleine Öffnung wenden. Das kann etwas mühsam sein, lohnt sich aber ;)
Ihr müsst, falls ihr die Wendeöffnung als Daumenloch lassen wollt, diese nun nur noch versäubern, am besten mit der Hand von außen mit kleinen Stichen die Innenstulpe und die Außenstulpe zusammennähen, wie ein Knopfloch.
In meinem Fall sind die Stulpen außen aus einem schönen Nickistoff von Hamburger Liebe und innen mit passendem orangefarbenem Nickistoff von Stoff&Stil gefüttert. Den passenden Bündchenjersey hatte ich zufällig noch von meiner Einkaufstour bei Glücksmarie übrig.
Viel Spaß beim Nachmachen. Über Kommentare freue ich mich - wie immer. Habt einen guten Start ins neue Jahr!
EDIT: Inzwischen gibt es für diese Anleitung auch ein Video, das vielleicht auch hilfreich sein kann:
> klick <
Heute gibr es ein kleines Tutorial für die Kinderstulpen, die ich vor Weihnachten für meine Nichte genäht habe. Ich habe versucht, beim nähen ein paar Fotos zu machen. Die Anleitung habe ich mir selbst überlegt, ich finde sie aber ganz gut.
Die Stulpen sind gefüttert, haben ein Daumenloch und passen in diesem Fall einem sechsjährigen Mädchen.
Ihr braucht 4 dehnbare Stoffstücke (2 außen, 2 innen) und 4 Stückchen Bündchenstoff.
Bei mir war der Bünchenstoff etwa 16 cm hoch und breit und die Innen- und Außenstoffe etwa 20 * 20 cm. Den Bündchenstoff näht ihr rechts auf rechts an einer Seite zusammen, schneidet die Nahtzugaben zurück und faltet ihn einmal wie unten auf dem Bild zu sehen ist. Die rechten Seiten sind dabei schon außen.
Innen- und Außenstoff näht ihr auch rechts auf rechts an der Seite zusammen, lasst aber jeweils eine kleine Wendeöffnung, die ihr später auch als Daumenloch bestehen lassen könnt. Achtet darauf, dass die Wendeöffnung immer an der gleichen Stelle ist. Wer kein Daumenloch möchte braucht die Wendeöffnung nur an jeweils einer Stoffart (z.B. dem Innenstoff).
Als nächstes näht ihr die Bündchen ein. Das ist das vielleicht komplizierteste. Innen- und Außenstoff liegen rechts auf rechts (also die schönen Stoffseiten schauen nach innen), das Bündchen liegt genau zwischen den beiden Stoffen. Achtet darauf, dass das Bündchen euch mit der offenen Seite anguckt.
Die Stofflagen, also die Stulpeninnen- und -außenteile, dürfen dabei nicht ineinander gesteckt werden. Es werden nur die offenen Enden ineinander gesteckt. Das Bündchen wird jedoch auf einer Seite hineingesteckt. Es liegt dazwischen und ihr müsst als nächstes durch sechs Lagen Stoff nähen. Vielleicht wird das mit diesem Bild klar:
| vor dem Bündchen einnähen muss es aussehen wie oben die Stulpe. |
Ihr müsst das insgesamt vier mal machen, also bei jeder Stulpe oben und unten einmal das Bündchen annähen. Zusammengenäht sieht es dann so aus wie rechts (ungewendet) und dann links gewendet:
Dann müsst ihr die Stulpe nur noch durch die kleine Öffnung wenden. Das kann etwas mühsam sein, lohnt sich aber ;)
Ihr müsst, falls ihr die Wendeöffnung als Daumenloch lassen wollt, diese nun nur noch versäubern, am besten mit der Hand von außen mit kleinen Stichen die Innenstulpe und die Außenstulpe zusammennähen, wie ein Knopfloch.
In meinem Fall sind die Stulpen außen aus einem schönen Nickistoff von Hamburger Liebe und innen mit passendem orangefarbenem Nickistoff von Stoff&Stil gefüttert. Den passenden Bündchenjersey hatte ich zufällig noch von meiner Einkaufstour bei Glücksmarie übrig.
Viel Spaß beim Nachmachen. Über Kommentare freue ich mich - wie immer. Habt einen guten Start ins neue Jahr!
EDIT: Inzwischen gibt es für diese Anleitung auch ein Video, das vielleicht auch hilfreich sein kann:
> klick <
Dienstag, 20. November 2012
Eingewickelt, die zweite
Ich erkenne langsam die Vor- und Nachteile verschiedener Babysachenschnitte! Ein Vorteil ist eindeutig die Wickeloption, denn man muss nichts über die kleine Rübe ziehen und erspart sich böse Blicke.
Hier kommt also die neue kleine Wickeljacke des kleinen G. aus schöner weicher Merinowolle.
Ich habe die Anleitung aus einem kleinen Büchlein für Babysachen, was schon ewig bei mir rumliegt und immer wenig Beachtung gefunden hat. Dieses Muster ist aber zu empfehlen, weil es sehr einfach geht und schnell in einem Teil gestrickt wird. Für ein Modell etwa in Größe 64 (habe anderes Garn genommen und kann daher keine genaue Größenangabe machen) braucht man mit Nadelstärke 4 knapp 100 g Garn in der Hauptfarbe und ein paar Reste für die Ränder und gegebenenfalls für Streifen oder andere kleine Muster. Ich habe vorne mit 46 Maschen angefangen und nach dem Bündchen in jeder Reihe 2 Maschen am Ende zusammengestrickt um die Wickelschräge zu erhalten. Die Ärmel werden dann gleich angesetzt (insgesamt nochmal 28 Maschen dazu). Ein zweites Vorderteil wird gegengleich gearbeitet und dann mit dem anderen über eine Nackenbrücke von 30 Maschen verbunden. Dann wird die Rückseite runtergestrickt. Die Ärmel werden dabei genauso wieder abgenommen wie sie zugenommen wurden und dann sollte man am Ende das Rückenteil auch wieder mit 46 Maschen beenden. Schließlich kommen dann noch Armbündchen und die Umrandung der Vorderseite, hier in kraus rechts, und die drei Knöpfchen dran.
Und fertig ist das Wickeljäckchen.
Hier kommt also die neue kleine Wickeljacke des kleinen G. aus schöner weicher Merinowolle.
Ich habe die Anleitung aus einem kleinen Büchlein für Babysachen, was schon ewig bei mir rumliegt und immer wenig Beachtung gefunden hat. Dieses Muster ist aber zu empfehlen, weil es sehr einfach geht und schnell in einem Teil gestrickt wird. Für ein Modell etwa in Größe 64 (habe anderes Garn genommen und kann daher keine genaue Größenangabe machen) braucht man mit Nadelstärke 4 knapp 100 g Garn in der Hauptfarbe und ein paar Reste für die Ränder und gegebenenfalls für Streifen oder andere kleine Muster. Ich habe vorne mit 46 Maschen angefangen und nach dem Bündchen in jeder Reihe 2 Maschen am Ende zusammengestrickt um die Wickelschräge zu erhalten. Die Ärmel werden dann gleich angesetzt (insgesamt nochmal 28 Maschen dazu). Ein zweites Vorderteil wird gegengleich gearbeitet und dann mit dem anderen über eine Nackenbrücke von 30 Maschen verbunden. Dann wird die Rückseite runtergestrickt. Die Ärmel werden dabei genauso wieder abgenommen wie sie zugenommen wurden und dann sollte man am Ende das Rückenteil auch wieder mit 46 Maschen beenden. Schließlich kommen dann noch Armbündchen und die Umrandung der Vorderseite, hier in kraus rechts, und die drei Knöpfchen dran.
Und fertig ist das Wickeljäckchen.
Dienstag, 6. November 2012
Eine neue Mütze für das Kind
Kennt ihr noch diese coolen Mützen mit den runden Seitenteilen, die es früher mal gab? Da wo die Ohren richtig schön warm stecken? Ich hab neulich eeewig nach nem Häkel/Strickmuster gesucht, aber ich weiß einfach nicht wie sie heißen. Und jetzt habe ich von einer Bekannten ein Modell bekommen, das ich gestern nachgestrickt, bzw. nachgehäkelt habe.
Falls es jemand nachmachen will, dann kommt hier eine Anleitung für mein Modell (der Kleine ist jetzt einen Monat und sein Kopfumfang ist ungefähr 40 cm - er zappelt so beim Messen):
Man beginnt mit dem Mittelteil, das gestrickt wird. Ich habe Merinowolle von Drops in den Farben Nordsee und Rot genommen und mit Nadelstärke 4 gestrickt. Der Materialverbrauch ist ungefähr 50 Gramm. Ich habe von dem blauen Knäuel noch was übrig und ich denke, der rote Teil hätte damit ersetzt werden können.
Man schlägt in der Mitte 24 Maschen an und beginnt kraus rechts zu stricken - das ist der Teil an der Stirn, der 10,5 cm breit ist. Dann in den ersten 3 cm auf 20 Maschen reduzieren indem man jeweils die letzten beiden Maschen einer Reihe zusammenstrickt. Nach 6 cm habe ich dann auf die gleiche Weise nochmal 2 Maschen abgenommen. Damit war ich bei 18 Maschen für den Mittelteil des Kopfstücks. Ich habe vorher die Gesamtlänge für das Mittelteil am Kindlein ausgemessen: bei mir waren es 25 cm. So wie ich am Anfang abgenommen habe, habe ich dann zum Nacken hin wieder zugenommen (also nach etwa 19 cm und auf den letzten 3 cm) und am Ende die 24 Maschen abgekettelt.
Ich habe immer zwei Reihen in einer Farbe gestrickt und dann gewechselt und den jeweils anderen Faden an der Seite mitlaufen lassen.
Die beiden Seitenteile werden gehäkelt, auch mit Nadelstärke 4. Ich habe mit einem Kreis aus 4 Luftmaschen begonnen in den ich 6 feste Maschen gehäkelt habe. Dann in der nächsten Reihe habe ich jeweils 2 in jede feste Masche gehäkelt (insges. 12 M), dann in der dritten Reihe zwei in die erste, eine in die zweite, zwei in die dritte, eine in die vierte usw. (insges. 18 M), dann in der vierten Reihe zwei in die erste, eine in die zweite und dritte, 2 in die vierte, eine in die fünfte und sechste usw. (insges. 24 M) bis ich bei 60 Maschen war und einem Kreisdurchmesser von etwa 11,5 cm. Man nimmt also in jeder Reihe 6 Maschen immer an den gleichen Stellen zu. Das sieht dann so ähnlich aus wie Speichen am Rad - sieht man ja auch auf dem Bild.
Die beiden Kreise werden dann einfach mit festen Maschen an das Mittelteil gehäkelt. Dabei sollte man beachten, dass man zwei Drittel des Kreises umhäkelt und nicht mehr. Das heißt, man muss es zwischendurch immer mal ein kleines bisschen raffen.
Schließlich kommt noch das Bändchen zum schnüren: Es werden 40 Luftmaschen angeschlagen. Diese legt man dann in der Mitte des freien Kreisdrittels an (sieht man auch auf dem Bild, die "Speichen" dienen als Orientierung). An der Unterkante der Mütze werden nun feste Maschen gehäkelt bis man auf der anderen Mützenseite wieder in der Mitte des freien Drittels gelandet ist. Daran schließen sich nun wieder 40 Luftmaschen und eine Wendeluftmasche an. Auf dem Rückweg werden nun noch einmal feste Maschen über alle Luftmaschen und festen Maschen im Nacken gehäkelt und fertig ist das Mützlein.
Falls es jemand nachmacht freue ich mich über Post!
Herzliche Grüße, Marie
Falls es jemand nachmachen will, dann kommt hier eine Anleitung für mein Modell (der Kleine ist jetzt einen Monat und sein Kopfumfang ist ungefähr 40 cm - er zappelt so beim Messen):
Man beginnt mit dem Mittelteil, das gestrickt wird. Ich habe Merinowolle von Drops in den Farben Nordsee und Rot genommen und mit Nadelstärke 4 gestrickt. Der Materialverbrauch ist ungefähr 50 Gramm. Ich habe von dem blauen Knäuel noch was übrig und ich denke, der rote Teil hätte damit ersetzt werden können.
Man schlägt in der Mitte 24 Maschen an und beginnt kraus rechts zu stricken - das ist der Teil an der Stirn, der 10,5 cm breit ist. Dann in den ersten 3 cm auf 20 Maschen reduzieren indem man jeweils die letzten beiden Maschen einer Reihe zusammenstrickt. Nach 6 cm habe ich dann auf die gleiche Weise nochmal 2 Maschen abgenommen. Damit war ich bei 18 Maschen für den Mittelteil des Kopfstücks. Ich habe vorher die Gesamtlänge für das Mittelteil am Kindlein ausgemessen: bei mir waren es 25 cm. So wie ich am Anfang abgenommen habe, habe ich dann zum Nacken hin wieder zugenommen (also nach etwa 19 cm und auf den letzten 3 cm) und am Ende die 24 Maschen abgekettelt.
Ich habe immer zwei Reihen in einer Farbe gestrickt und dann gewechselt und den jeweils anderen Faden an der Seite mitlaufen lassen.
Die beiden Seitenteile werden gehäkelt, auch mit Nadelstärke 4. Ich habe mit einem Kreis aus 4 Luftmaschen begonnen in den ich 6 feste Maschen gehäkelt habe. Dann in der nächsten Reihe habe ich jeweils 2 in jede feste Masche gehäkelt (insges. 12 M), dann in der dritten Reihe zwei in die erste, eine in die zweite, zwei in die dritte, eine in die vierte usw. (insges. 18 M), dann in der vierten Reihe zwei in die erste, eine in die zweite und dritte, 2 in die vierte, eine in die fünfte und sechste usw. (insges. 24 M) bis ich bei 60 Maschen war und einem Kreisdurchmesser von etwa 11,5 cm. Man nimmt also in jeder Reihe 6 Maschen immer an den gleichen Stellen zu. Das sieht dann so ähnlich aus wie Speichen am Rad - sieht man ja auch auf dem Bild.
Die beiden Kreise werden dann einfach mit festen Maschen an das Mittelteil gehäkelt. Dabei sollte man beachten, dass man zwei Drittel des Kreises umhäkelt und nicht mehr. Das heißt, man muss es zwischendurch immer mal ein kleines bisschen raffen.
Schließlich kommt noch das Bändchen zum schnüren: Es werden 40 Luftmaschen angeschlagen. Diese legt man dann in der Mitte des freien Kreisdrittels an (sieht man auch auf dem Bild, die "Speichen" dienen als Orientierung). An der Unterkante der Mütze werden nun feste Maschen gehäkelt bis man auf der anderen Mützenseite wieder in der Mitte des freien Drittels gelandet ist. Daran schließen sich nun wieder 40 Luftmaschen und eine Wendeluftmasche an. Auf dem Rückweg werden nun noch einmal feste Maschen über alle Luftmaschen und festen Maschen im Nacken gehäkelt und fertig ist das Mützlein.
Falls es jemand nachmacht freue ich mich über Post!
Herzliche Grüße, Marie
Freitag, 5. Oktober 2012
Dino-Erlebnistüchlein
Heute gibt es wieder eine Kleinigkeit vom Nähtisch die ihr gaaanz leicht nachmachen könnt wenn ihr eine Nähmaschine zur Hand und kleine Kinder zu beschenken habt. Es handelt sich um kleine Knister- oder Erlebnistücher für Babys:
Ihr braucht dafür:
- 2 etwa gleich große viereckige Stoffstücke, die man auch mal waschen kann. Ich habe Samt und Jersey genommen, Baumwolle ist aber z.B. auch sehr gut geeignet
- 2 etwa gleich große Stoffdreiecke in die ihr z.B. die Knisterfolie einnäht (die weißen Zipfel am Rand)
- ein paar Stücke Nahtband in verschiedenen Farben und Längen.
Dann näht ihr am besten zuerst das Knisterdreieck indem ihr beide Teile rechts auf rechts aufeinander legt und an den beiden langen Seiten zusammennäht. Ich habe Stoffreste genommen, die für jedes Tuch eine andere Form hatten. Das Dreieck dreht ihr dann wieder rechtsrum und legt schon mal etwas Knisterfolie an die noch offene dritte kurze Seite. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas passendes zu finden. Ich habe einfach ein Stück knisternde Plastetüte genommen. Ich hab die Tücher auch alle schon gewaschen und man muss sie nach dem Waschen nur wieder etwas in Form ziehen, also die Folie. Man kann aber auch Bratenschlauch oder zwischen Backpapier gebügelte Tüten nehmen.
Wenn ihr ein langes Dreieck habt so wie ich, dann könnt ihr gut oben noch einen Knoten binden, das ist vielleicht ganz schön zum spielen für das Kleine.
Dann legt ihr die beiden Vierecke rechts auf rechts und legt an verschiedenen Stellen ringsrum noch die Webbandstücken dazwischen (richtig rum ;)) und fixiert alles gut mit Stecknadeln damit nichts wieder verrutscht. Achtet darauf, dass ihr eine Stelle für den Knisterzipfel frei lasst - dieses Ausmaß wird dann auch gleich eure Wendeöffnung.
Als nächstes näht ihr alles bis auf die Wendeöffnung mit einem kleinen Geradstich zusammen und dreht das Tuch wieder richtig rum so dass ihr jetzt nur noch den Knisterzipfel einarbeiten müsst. Ich habe ihn einfach in die passend große Wendeöffnung geschoben und mit einem Geradstich von rechts festgenäht. So ist die Wendeöffnung weg und der Zipfel fest.
Damit seid ihr fertig und ich wünsche schon mal einen guten Start ins Wochenende!
Ihr braucht dafür:
- 2 etwa gleich große viereckige Stoffstücke, die man auch mal waschen kann. Ich habe Samt und Jersey genommen, Baumwolle ist aber z.B. auch sehr gut geeignet
- 2 etwa gleich große Stoffdreiecke in die ihr z.B. die Knisterfolie einnäht (die weißen Zipfel am Rand)
- ein paar Stücke Nahtband in verschiedenen Farben und Längen.
Dann näht ihr am besten zuerst das Knisterdreieck indem ihr beide Teile rechts auf rechts aufeinander legt und an den beiden langen Seiten zusammennäht. Ich habe Stoffreste genommen, die für jedes Tuch eine andere Form hatten. Das Dreieck dreht ihr dann wieder rechtsrum und legt schon mal etwas Knisterfolie an die noch offene dritte kurze Seite. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, etwas passendes zu finden. Ich habe einfach ein Stück knisternde Plastetüte genommen. Ich hab die Tücher auch alle schon gewaschen und man muss sie nach dem Waschen nur wieder etwas in Form ziehen, also die Folie. Man kann aber auch Bratenschlauch oder zwischen Backpapier gebügelte Tüten nehmen.
Wenn ihr ein langes Dreieck habt so wie ich, dann könnt ihr gut oben noch einen Knoten binden, das ist vielleicht ganz schön zum spielen für das Kleine.
Dann legt ihr die beiden Vierecke rechts auf rechts und legt an verschiedenen Stellen ringsrum noch die Webbandstücken dazwischen (richtig rum ;)) und fixiert alles gut mit Stecknadeln damit nichts wieder verrutscht. Achtet darauf, dass ihr eine Stelle für den Knisterzipfel frei lasst - dieses Ausmaß wird dann auch gleich eure Wendeöffnung.
Als nächstes näht ihr alles bis auf die Wendeöffnung mit einem kleinen Geradstich zusammen und dreht das Tuch wieder richtig rum so dass ihr jetzt nur noch den Knisterzipfel einarbeiten müsst. Ich habe ihn einfach in die passend große Wendeöffnung geschoben und mit einem Geradstich von rechts festgenäht. So ist die Wendeöffnung weg und der Zipfel fest.
Damit seid ihr fertig und ich wünsche schon mal einen guten Start ins Wochenende!
Samstag, 29. September 2012
Täschchenparade
Man hat ja immer so viele Stoffreste, nicht wahr? Wegwerfen will man sie auch nicht immer, aufheben nimmt auf Dauer zu viel Platz weg. Immerhin kommt jetzt der Herbst und neue Stoffe sollten bestellt werden :) Ich habe schon meine erste Vorauswahl im Stoff&Stil-Katalog getroffen.
Daher finde ich, dass die kleinen Kosmetiktaschen - ebenso wie die kleinen Wickeltaschen für unterwegs - eine prima Idee sind, um Stoffreste zu verarbeiten.
Das Schöne an den kleinen Taschen ist nicht nur, dass man immer ein kleines Geschenk parat hat, sondern auch, dass man sie so kreativ gestalten kann. Ich mag ja diese kleinen Bänder, Blümchen und Schleifchen sehr. Die kleinen Filzblumen sind übrigens aus Chile und ein Geschenk meiner Arbeitskollegin, die die letzten Dienstreisen immer ohne mich gemacht hat :)
Seitdem ich mir eine neue Nähweise für die kleinen Taschen überlegt habe gehen sie viel leichter und machen noch mehr Spaß. Ich hatte ja immer Angst vorm Reißverschluss. Aber ich mache es jetzt so, dass ich die Außen- und Innenteile komplett fertig nähe und dann jeweils rechts auf rechts an den Reißverschluss annähe.
Dann setze ich noch eine Naht entlang des Reißverschlusses damit die Teile nicht verrutschen können und der Reißverschluss nicht klemmt.
Dann nähe ich alles rechts auf rechts zusammen und lasse nur noch eine kleine Wendeöffnung.
Wenn man will, kann man so ein Schnittmuster recht schnell selbst erstellen. Ich nehme immer alte Zeitungen, die ich dann zurechtschneide, zusammenhefte und anpasse bis sie eine Form haben die mir gefällt. Viel Spaß beim Probieren!
Daher finde ich, dass die kleinen Kosmetiktaschen - ebenso wie die kleinen Wickeltaschen für unterwegs - eine prima Idee sind, um Stoffreste zu verarbeiten.
Das Schöne an den kleinen Taschen ist nicht nur, dass man immer ein kleines Geschenk parat hat, sondern auch, dass man sie so kreativ gestalten kann. Ich mag ja diese kleinen Bänder, Blümchen und Schleifchen sehr. Die kleinen Filzblumen sind übrigens aus Chile und ein Geschenk meiner Arbeitskollegin, die die letzten Dienstreisen immer ohne mich gemacht hat :)
Seitdem ich mir eine neue Nähweise für die kleinen Taschen überlegt habe gehen sie viel leichter und machen noch mehr Spaß. Ich hatte ja immer Angst vorm Reißverschluss. Aber ich mache es jetzt so, dass ich die Außen- und Innenteile komplett fertig nähe und dann jeweils rechts auf rechts an den Reißverschluss annähe.
Dann setze ich noch eine Naht entlang des Reißverschlusses damit die Teile nicht verrutschen können und der Reißverschluss nicht klemmt.
Dann nähe ich alles rechts auf rechts zusammen und lasse nur noch eine kleine Wendeöffnung.
Wenn man will, kann man so ein Schnittmuster recht schnell selbst erstellen. Ich nehme immer alte Zeitungen, die ich dann zurechtschneide, zusammenhefte und anpasse bis sie eine Form haben die mir gefällt. Viel Spaß beim Probieren!
Donnerstag, 20. September 2012
Unser neues Haustier
Erinnert ihr euch noch an die viiiielen Kirschkerne, die ich im Sommer ausgekocht habe und dann in der Sonne liebevoll trocknen ließ? Sie haben jetzt eine Funktion!
Ich habe gestern mein erstes Kirschkernkissen genäht.
Bei meiner Sommer-Hamburg-Reise habe ich ja unter anderem auch diesen braunen Frotteestoff gekauft, der mich im Laden total anlachte. Eigentlich wollte ich daraus eine kleine Hose nähen, aber ich habe erst mal mit etwas anderem begonnen. Mit Waldi, dem kleinen Wärmetier.
Ich hab ihn erst mal auf Zeitungspapier gemalt um ein Schnittmuster zu haben:
Ich hab also den Körper aus dem Frotteestoff ausgeschnitten und den Schwanz und die Ohren aus den Resten eines grünen dicken Cordstoffs geschnitten den ich noch hatte. Die Ohren und den Schwanz habe ich zuerst genäht und mit etwas Füllwatte ausgestopft damit es sich schöner anfasst. Dann habe ich die Ohren auf beiden Waldihälften mit einem Geradstich festgenäht und den Rest des Körpers rechts auf rechts zusammengenäht. Das Schwänzchen habe ich dann gleich mit eingenäht. Die Wendeöffnung habe ich am Bauch gelassen. Da habe ich dann erst mal eine Ladung Kirschkerne reingefüllt.
Der frisch gebackene Hundepapa meint, er sieht eher aus wie ein Rüsseltier und braucht keine Augen damit er einen stilisierten Charakter behält. Die Funktionalität wäre trotzdem gegeben...
Also auf jeden Fall kann man ihn in der Mikrowelle in einer Minute schön warm machen und sich dann freuen wenn man ihn in den Nacken oder auf den Bauch legt. So freut sich dann bestimmt auch bald der kleine G.
Ich habe gestern mein erstes Kirschkernkissen genäht.
Bei meiner Sommer-Hamburg-Reise habe ich ja unter anderem auch diesen braunen Frotteestoff gekauft, der mich im Laden total anlachte. Eigentlich wollte ich daraus eine kleine Hose nähen, aber ich habe erst mal mit etwas anderem begonnen. Mit Waldi, dem kleinen Wärmetier.
Ich hab ihn erst mal auf Zeitungspapier gemalt um ein Schnittmuster zu haben:
Ich hab also den Körper aus dem Frotteestoff ausgeschnitten und den Schwanz und die Ohren aus den Resten eines grünen dicken Cordstoffs geschnitten den ich noch hatte. Die Ohren und den Schwanz habe ich zuerst genäht und mit etwas Füllwatte ausgestopft damit es sich schöner anfasst. Dann habe ich die Ohren auf beiden Waldihälften mit einem Geradstich festgenäht und den Rest des Körpers rechts auf rechts zusammengenäht. Das Schwänzchen habe ich dann gleich mit eingenäht. Die Wendeöffnung habe ich am Bauch gelassen. Da habe ich dann erst mal eine Ladung Kirschkerne reingefüllt.
Der frisch gebackene Hundepapa meint, er sieht eher aus wie ein Rüsseltier und braucht keine Augen damit er einen stilisierten Charakter behält. Die Funktionalität wäre trotzdem gegeben...
Also auf jeden Fall kann man ihn in der Mikrowelle in einer Minute schön warm machen und sich dann freuen wenn man ihn in den Nacken oder auf den Bauch legt. So freut sich dann bestimmt auch bald der kleine G.
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