Nach einigen Strickprojekten, die ich noch fotografieren muss und einer Weste, die ich noch umfärben muss habe ich nun auch mal ein fertiges Kleidungsstück zu zeigen.
Ein Sweatshirt aus grau-blauem Wintersweat, wahnsinnig kuschelig auf der Innenseite, quasi nicht dehnbar und damit etwas schwer an- und auszuziehen. Die braunen Baumwollpaspeln sind quasi kein Hindernis, weil der Stoff an sich sehr fest ist.
Da ich nur einen Meter Stoff hatte musste ich beim Zuschneiden etwas improvisieren, z.B. beim Fadenlauf ;)
Aber mir gefällt das so sogar ganz gut.
Während des Nähens habe ich auch noch ein paar Änderungen im Plan vorgenommen.
Der Schnitt sieht eigentlich eine Kapuze vor, bei der ersten Anprobe habe ich aber festgestellt, dass mir ein einfacher Halsabschluss aus dem blauen Sweatshirtstoff besser gefallen würde. Die Schultern habe ich gleich um 2 cm auf jeder Seite verschmälert, das hat mir die Erfahrung mit dem Schnitt schon gezeigt. Auch habe ich den Pulli insgesamt um etwa 8 cm und die Ärmel um etwa 6 cm verlängert, weil ich so lange Ärmelbündchen doch nicht so praktisch finde. Jetzt habe ich die Ärmel durch angesetzte Sweatstücke auf die richtige Länge gebracht.
Das untere Bündchen *räusper* habe ich laut Schnittmuster ausgeschnitten. Ich hatte dabei aber leider kurzzeitig vergessen, dass der Stoff (sagte ich es schon?) kaum dehnbar ist. Welch ein Wunder, dass sich da eine große Lücke auftat. Gott sei Dank hatte ich ja noch zwei nicht mehr gebrauchte Kapuzenteile rumliegen. Die Kapuze hatte genau die Höhe, die ich für das Bündchen an Breite noch brauchte. So findet sich im Bündchen nun der verkehrte Fadenlauf und die braune Paspel wieder - ist ja auch mal was anderes.
Insgesamt ist der Pulli sehr angenehm zu tragen wenn man erst mal drinsteckt. Hier und hier habe ich ihn schon mal genäht mit etwas besser geeignetem Stoffen. Anziehen sollte man diesen hier bevor man das Haar drapiert. Und bis zum 9. Monat wird er auch nicht passen ;) Zum Blutdruckmessen muss man sich halb ausziehen, das habe ich heute morgen schon erfahren müssen. Aber gut, das ist nicht so schlimm. Er hält dafür wunderbar warm. Beim nächsten Mal würde ich für solches Material einfach eine Nummer größer ausschneiden. Wenn der Bauch wieder weg ist kann ich mich dann erneut drüber freuen, ihn anzuziehen.
Spaß gemacht hat mir auf jeden Fall, dass ich etwas improvisieren konnte/musste. Ich denke, wenn man eine Lösung findet, dann macht das schon Spaß und fördert die Kreativität. Und das ist ja letztlich auch das Spannende am Selbermachen, oder?
Habt's schön, Marie
Schnitt: Hoodie von Schnipp-Schnapp
Stoff: melierter Wintersweat aus dem Bestand
Danke: an meine Schwester für die Fotos
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Donnerstag, 15. Oktober 2015
Donnerstag, 17. September 2015
Bellini
Wenn ich Bellini höre, dann denke ich eigentlich zuerst zurück an einen wunderbaren Abend in Vancouver, an dem wir in geselliger Runde sehr viele Bellinis getrunken haben. Es war das erste und bisher letzte Mal, dass ich die probiert habe und ich muss es unbedingt wiederholen.
Das aber nur am Rande. Bellini ist auch ein Schnitt der Marke Capital Chic Patterns. Eine Bluse, die ich zuerst bei der wundervollen Doreen (Wolleliese) gesehen habe. Sie ist zum knöpfen, was ich mochte, und sie kommt ohne viele Extras aus.
Allerdings hat das Nähen doch länger gedauert als ich dachte, da ich mich erstens für french seams entschieden habe und die Bluse zweitens durch die Belege doch aus mehr Teilen besteht als man auf den ersten Blick sieht.
Die Ärmel sind angeschnitten, was ich bei Blusen eigentlich nicht so mag. Das ist im Prinzip der einzige Kritikpunkt an dem Schnitt, aber auch wirklich Geschmackssache. Sie sitzt wunderbar und passt sowohl zu einem schmalen schwarzen Bleistiftrock als auch zu einer lässigen grauen Jeans.
Die Kombination mit dem Rock hatte ich vor ein paar Monaten schon mal bei Instagram gezeigt.
Von der Kombination mit der Hose gibt es leider kein Bild, denn sie passt nicht mehr. Bevor der Sommer aber ganz vorbei ist und ich die Herbstkollektion zeige habe ich aber noch ein paar Fotos an der Puppe gemacht.
Schnitt: Bellini
Stoff: Cookie Book Batist von Cotton + Steel, herrlich zart, aber muss gut gebügelt werden.
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Habt's schön, Marie
Das aber nur am Rande. Bellini ist auch ein Schnitt der Marke Capital Chic Patterns. Eine Bluse, die ich zuerst bei der wundervollen Doreen (Wolleliese) gesehen habe. Sie ist zum knöpfen, was ich mochte, und sie kommt ohne viele Extras aus.
Allerdings hat das Nähen doch länger gedauert als ich dachte, da ich mich erstens für french seams entschieden habe und die Bluse zweitens durch die Belege doch aus mehr Teilen besteht als man auf den ersten Blick sieht.
Die Ärmel sind angeschnitten, was ich bei Blusen eigentlich nicht so mag. Das ist im Prinzip der einzige Kritikpunkt an dem Schnitt, aber auch wirklich Geschmackssache. Sie sitzt wunderbar und passt sowohl zu einem schmalen schwarzen Bleistiftrock als auch zu einer lässigen grauen Jeans.
Die Kombination mit dem Rock hatte ich vor ein paar Monaten schon mal bei Instagram gezeigt.
Von der Kombination mit der Hose gibt es leider kein Bild, denn sie passt nicht mehr. Bevor der Sommer aber ganz vorbei ist und ich die Herbstkollektion zeige habe ich aber noch ein paar Fotos an der Puppe gemacht.
| An den Ärmeln mit selbst gemachtem Schrägband versäubert. |
| Unten mit fertigem Schrägband versäubert. |
| Schlichter Rücken, ganz ohne Nähte. |
| French seams on the inside. |
| Mit Druckknöpfen (teilweise verdeckt) zu schließen. |
Schnitt: Bellini
Stoff: Cookie Book Batist von Cotton + Steel, herrlich zart, aber muss gut gebügelt werden.
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Habt's schön, Marie
Mittwoch, 16. September 2015
Kombination Annalisa
Noch einmal gibt es heute etwas aus der Hand von Schnittchen zu sehen. Schlicht und schön finde ich die Schnitte.
Ich habe mich, nachdem ich sie bei Catrin gesehen habe, für die Kombination Annalisa entschieden.
Der Rock wird oben durch ein Gummiband gehalten - praktisch bei wachsendem Bauch und sehr bequem. Der Pulli hat mich erst nicht so gereizt, weil ich eigentlich schon mindestens zwei Schnitte mit Fledermausärmeln habe. Naja, aber es ist ein Kombischnitt und somit landete er auch bei mir.
Jetzt bin ich sehr zufrieden darüber, denn ich finde, dass die beiden Teile wirklich gut harmonieren, da das Oberteil am unteren Saum recht weit ist (im Gegensatz zu meinen vorhandenen Fledermausschnitten). Ein engeres Shirt passt nicht so gut zu diesem Rock, da der Rock oben durch die Raffung schon etwas aufträgt (na gut, mein Bauch ist eh nicht mehr flach).
Ich habe den Rock auch schon mit meiner neuen Sophie getragen - ebenfalls eine sehr geeignete Kombinationspartnerin.
Übrigens habe ich die Stoffreste der Sophie dazu verwendet, die Rocktaschen zu füttern. Den Rock habe ich um etwa 10 cm gekürzt. Die Ärmel des Pullis habe ich etwas verlängert (was die Stoffbreite hergab), um keine Dreiviertelärmel zu haben, das finde ich für Sweatstoff nicht so passend.
Aus den Stoffresten ist jeweils noch eine Kombi für's Kind entstanden, die ich dann demnächst zeige.
Schnitt: Rock und Shirt Annalisa
Stoff: Rock aus Jeansstoff aus einem Laden in Erfurt (knittert schnell ;)), Pulli aus Sommersweat "Slanted Stripes", der eine tolle Qualität hat
verlinkt mit MMM
Habt's schön, Marie
Ich habe mich, nachdem ich sie bei Catrin gesehen habe, für die Kombination Annalisa entschieden.
Der Rock wird oben durch ein Gummiband gehalten - praktisch bei wachsendem Bauch und sehr bequem. Der Pulli hat mich erst nicht so gereizt, weil ich eigentlich schon mindestens zwei Schnitte mit Fledermausärmeln habe. Naja, aber es ist ein Kombischnitt und somit landete er auch bei mir.
Jetzt bin ich sehr zufrieden darüber, denn ich finde, dass die beiden Teile wirklich gut harmonieren, da das Oberteil am unteren Saum recht weit ist (im Gegensatz zu meinen vorhandenen Fledermausschnitten). Ein engeres Shirt passt nicht so gut zu diesem Rock, da der Rock oben durch die Raffung schon etwas aufträgt (na gut, mein Bauch ist eh nicht mehr flach).
Ich habe den Rock auch schon mit meiner neuen Sophie getragen - ebenfalls eine sehr geeignete Kombinationspartnerin.
Übrigens habe ich die Stoffreste der Sophie dazu verwendet, die Rocktaschen zu füttern. Den Rock habe ich um etwa 10 cm gekürzt. Die Ärmel des Pullis habe ich etwas verlängert (was die Stoffbreite hergab), um keine Dreiviertelärmel zu haben, das finde ich für Sweatstoff nicht so passend.
Aus den Stoffresten ist jeweils noch eine Kombi für's Kind entstanden, die ich dann demnächst zeige.
Schnitt: Rock und Shirt Annalisa
Stoff: Rock aus Jeansstoff aus einem Laden in Erfurt (knittert schnell ;)), Pulli aus Sommersweat "Slanted Stripes", der eine tolle Qualität hat
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Habt's schön, Marie
Donnerstag, 3. September 2015
Sophie, die Dritte
Sophie ist ein schlichter, beliebter, etwas leger geschnittener Blusenschnitt ohne viele Extras wie Knöpfe oder Reißverschluss. Ich hatte ihn schon zweimal genäht und habe mich für eine dritte Sophie entschieden.
Ich plane schon die nächste, denn ich will versuchen, die Schultern noch etwas schmaler zu machen. Das muss ich mir mal anschauen. Hat das schon mal jemand gemacht? Oder müssen die Schultern etwas breiter sein? Oder ich probiere es mal noch eine Größe kleiner.
Sophie ist sehr bequem, vor allem wenn man sie aus diesem Traumstoff von Atelier Brunette näht. Hauchzart, wirklich!
Und: french seams on the inside!
Und von der Seite sehe ich übrigens so aus: (also vielleicht doch nur an den Schultern verkleinern).
Schnitt: Sophie von Schnittchen
Stoff: Sparkle Midnight in blau von Atelier Brunette, zB vom Stoffbüro
Verlinkt mit RUMS, heute mit wichtigem Vorwort!
Habt's schön, Marie
Ich plane schon die nächste, denn ich will versuchen, die Schultern noch etwas schmaler zu machen. Das muss ich mir mal anschauen. Hat das schon mal jemand gemacht? Oder müssen die Schultern etwas breiter sein? Oder ich probiere es mal noch eine Größe kleiner.
Sophie ist sehr bequem, vor allem wenn man sie aus diesem Traumstoff von Atelier Brunette näht. Hauchzart, wirklich!
Und: french seams on the inside!
Und von der Seite sehe ich übrigens so aus: (also vielleicht doch nur an den Schultern verkleinern).
Schnitt: Sophie von Schnittchen
Stoff: Sparkle Midnight in blau von Atelier Brunette, zB vom Stoffbüro
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Habt's schön, Marie
Donnerstag, 20. August 2015
Ella
Bevor der Sommer ganz vorbei ist muss ich unbedingt noch mein wahrscheinlich meist geliebtes Kleid dieses Jahres zeigen: eine weitere Ella von Pattydoo.
Während ich beim Zuschnitt noch dachte, dass es eher ein Nachthemd werden wird (wegen der hellen Farben), hat sich das Kleid als absolut alltagstauglich herausgestellt und wird sehr oft getragen. Die Stoffqualität ist gewohnt super, das Kleid ist insgesamt sehr bequem.
Ich habe ein paar Fotos verschiedener Tage des Sommers zusammengestellt:
Schnitt: Ella von Pattydoo
Stoff: Nosh Streifen (ausverkauft) übers Stoffbüro
Genäht beim Nähcamp 2015
Verlinkt: RUMS
Damit wünsche ich allen einen guten Start in den Donnerstag.
Habt's schön, Marie
Während ich beim Zuschnitt noch dachte, dass es eher ein Nachthemd werden wird (wegen der hellen Farben), hat sich das Kleid als absolut alltagstauglich herausgestellt und wird sehr oft getragen. Die Stoffqualität ist gewohnt super, das Kleid ist insgesamt sehr bequem.
Ich habe ein paar Fotos verschiedener Tage des Sommers zusammengestellt:
Schnitt: Ella von Pattydoo
Stoff: Nosh Streifen (ausverkauft) übers Stoffbüro
Genäht beim Nähcamp 2015
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Damit wünsche ich allen einen guten Start in den Donnerstag.
Habt's schön, Marie
Donnerstag, 9. Juli 2015
Ella - eine Sommerliebe
Nun sind wir schon seit fast drei Wochen aus dem Urlaub zurück und erst jetzt sichte ich die Fotos.
Als erstes möchte ich euch ein inzwischen sehr geliebtes Kleid zeigen: Ella von Pattydoo.
Der Schnitt ist prima, sehr schnell genäht, vielseitig und bequem.
Diese Version ist die zweite Variante des Kleides, die ich genäht habe.
Der Schnitt ist ein Nähcampgoodie, das Pattydoo-Ina zum Nähcamp 2015 zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich für den amerikanischen Ausschnitt und kurze Ärmel entschieden und bin sehr zufrieden damit.
Der Stoff ist eine Kreation aus der Hand von Nicibiene-Nicole, hergestellt durch Lillestoff. Auch Nicole war mit beim Nähcamp. Schöner geht nähen eigentlich kaum.
So, und nun noch ein paar Urlaubsfotos mit dem Kleid, hier in Aosta ausgeführt.
Habt's schön, Marie
Schnitt: Ella von Pattydoo
Stoff: Dottie Flowers über Lillestoff
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Als erstes möchte ich euch ein inzwischen sehr geliebtes Kleid zeigen: Ella von Pattydoo.
Der Schnitt ist prima, sehr schnell genäht, vielseitig und bequem.
Diese Version ist die zweite Variante des Kleides, die ich genäht habe.
Der Schnitt ist ein Nähcampgoodie, das Pattydoo-Ina zum Nähcamp 2015 zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich für den amerikanischen Ausschnitt und kurze Ärmel entschieden und bin sehr zufrieden damit.
Der Stoff ist eine Kreation aus der Hand von Nicibiene-Nicole, hergestellt durch Lillestoff. Auch Nicole war mit beim Nähcamp. Schöner geht nähen eigentlich kaum.
So, und nun noch ein paar Urlaubsfotos mit dem Kleid, hier in Aosta ausgeführt.
Habt's schön, Marie
Schnitt: Ella von Pattydoo
Stoff: Dottie Flowers über Lillestoff
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Donnerstag, 14. Mai 2015
Usedom - zum dritten
Den Schnitt Usedom von Schnittreif finde ich wirklich ganz schön, immerhin ist das mein drittes Shirt dieser Art. Vor allem wenn es etwas wärmer ist finde ich diese Fledermausschnitte sehr schön. Ich verlängere Vorder- und Rückseite immer um 3-4 cm, damit es nicht so leicht hochrutscht.
Ich habe das erste Shirt eine Nummer zu groß genäht, dieses zweite hier dann etwas kleiner und auch etwas länger. Beide Shirts haben die langen Ärmelbündchen, die ich optisch ganz gut finde, vor allem wenn der Stoff schon so gemustert ist wie dieser hier. Das bringt etwas mehr Ruhe rein, so wie ich es mag. Allerdings finde ich die langen Bündchen gleichzeitig auch etwas unpraktisch, weil man sich die Ärmel nicht so bequem hochschieben kann wie bei der neulich gezeigten Version. Da bin ich dann doch eher der praktische Typ und werde wohl das nächste Mal wieder auf die kurzen Bündchen zurückgreifen.
Meine Herausforderung bei diesem Projekt war auch gewesen, dass ich nur 1 Meter Stoff bestellt hatte und daher hinten eine Teilungsnaht einfügen musste. Um es etwas interessanter zu machen habe ich eine schwarze Paspel eingenäht. Ich habe Bügelband aufgebügelt (nach dem ersten Auftrennen) und gaaanz genau abgesteckt (nach dem zweiten Auftrennen) und trotzdem hat das Muster noch einen Versatz. Aber auch meine Geduld ist endlich und letzlich lebe ich nun mit dem Shirt wie es ist.
Auf jeden Fall werde ich sicherlich noch ein Usedomshirt nähen, weil ich den lockeren Fall mag. Für mich kommt dann aber eigentlich nur ein schöner Viskosejersey, die leichten Fledermausärmel (man kann wählen) und die kurzen Armbündchen in Frage. Es ist schön, wenn man so einen Schnitt in verschiedenen Versionen austesten und dann seine Lieblingsversion finden kann, oder?
Als nächstes zeige ich dann zwei Versionen von einem seeehr schönen Sommerkleid, auch sehr wandelbar.
Schnitt: Usedom von Schnittreif
Stoff: Alles für Selbermacher (ich dachte es wäre eine Eigenproduktion, finde ihn aber nicht mehr)
Verlinkt mit: RUMS
Habt's schön, Marie
Ich habe das erste Shirt eine Nummer zu groß genäht, dieses zweite hier dann etwas kleiner und auch etwas länger. Beide Shirts haben die langen Ärmelbündchen, die ich optisch ganz gut finde, vor allem wenn der Stoff schon so gemustert ist wie dieser hier. Das bringt etwas mehr Ruhe rein, so wie ich es mag. Allerdings finde ich die langen Bündchen gleichzeitig auch etwas unpraktisch, weil man sich die Ärmel nicht so bequem hochschieben kann wie bei der neulich gezeigten Version. Da bin ich dann doch eher der praktische Typ und werde wohl das nächste Mal wieder auf die kurzen Bündchen zurückgreifen.
Meine Herausforderung bei diesem Projekt war auch gewesen, dass ich nur 1 Meter Stoff bestellt hatte und daher hinten eine Teilungsnaht einfügen musste. Um es etwas interessanter zu machen habe ich eine schwarze Paspel eingenäht. Ich habe Bügelband aufgebügelt (nach dem ersten Auftrennen) und gaaanz genau abgesteckt (nach dem zweiten Auftrennen) und trotzdem hat das Muster noch einen Versatz. Aber auch meine Geduld ist endlich und letzlich lebe ich nun mit dem Shirt wie es ist.
Auf jeden Fall werde ich sicherlich noch ein Usedomshirt nähen, weil ich den lockeren Fall mag. Für mich kommt dann aber eigentlich nur ein schöner Viskosejersey, die leichten Fledermausärmel (man kann wählen) und die kurzen Armbündchen in Frage. Es ist schön, wenn man so einen Schnitt in verschiedenen Versionen austesten und dann seine Lieblingsversion finden kann, oder?
Als nächstes zeige ich dann zwei Versionen von einem seeehr schönen Sommerkleid, auch sehr wandelbar.
Schnitt: Usedom von Schnittreif
Stoff: Alles für Selbermacher (ich dachte es wäre eine Eigenproduktion, finde ihn aber nicht mehr)
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Habt's schön, Marie
Samstag, 25. April 2015
Frühlingshaftes Wochenende? Usedom!
Schon vor einiger Zeit habe ich mir nach dem Schnitt von Usedom von Schnittreif drei Fledermauspullis genäht. Den ersten Pulli habe ich tatsächlich letzten Sommer mit auf Usedom gehabt, die beiden weiteren habe ich dann Anfang des Jahres genäht, zeige ich noch alle.
Während ich den einen schon häufig getragen habe, war es für den anderen bisher meist zu kalt, denn er ist aus dünnem Viskosejersey genäht. Durch die Fledermausärmel ist er etwas luftiger und wärmt den Körper nicht besonders. Perfekt also für Tage wie zur Zeit geeignet.
Verwendet habe ich einen Coupon vom Stoffmarkt und - damit es etwas Farbe bekommt - ein paar dünne Streifen Merinojersey an den Armbündchen, dem unteren Bündchen (hab das Shirt verlängert) und am Halsausschnitt.
Am Halsausschnitt habe ich eine neue Technik ausprobiert, das Rollbündchen, die ich in Herzekleids Reihe T-Shirt Bausteine entdeckt habe. Diese Reihe ist übrigens sehr zu empfehlen, da sie viele Anregungen erhält, wie ihr einen gewöhnlichen Shirt-Schnitt abwandeln könnt. Wirklich gut!
So, und damit starte ich ins Wochenende und wünsche allen ein paar Sonnenstunden und vor allem Zeit für kreative Aktivitäten ;)
Habt's schön, Marie
Während ich den einen schon häufig getragen habe, war es für den anderen bisher meist zu kalt, denn er ist aus dünnem Viskosejersey genäht. Durch die Fledermausärmel ist er etwas luftiger und wärmt den Körper nicht besonders. Perfekt also für Tage wie zur Zeit geeignet.
Verwendet habe ich einen Coupon vom Stoffmarkt und - damit es etwas Farbe bekommt - ein paar dünne Streifen Merinojersey an den Armbündchen, dem unteren Bündchen (hab das Shirt verlängert) und am Halsausschnitt.
Am Halsausschnitt habe ich eine neue Technik ausprobiert, das Rollbündchen, die ich in Herzekleids Reihe T-Shirt Bausteine entdeckt habe. Diese Reihe ist übrigens sehr zu empfehlen, da sie viele Anregungen erhält, wie ihr einen gewöhnlichen Shirt-Schnitt abwandeln könnt. Wirklich gut!
So, und damit starte ich ins Wochenende und wünsche allen ein paar Sonnenstunden und vor allem Zeit für kreative Aktivitäten ;)
Habt's schön, Marie
Donnerstag, 23. April 2015
Bin wieder da - mit Mary
Die Blogpause ist vorbei!
Spätestens seit dem Nähcamp, welches einfach grandios war, habe ich beschlossen, meinen Blog wiederzubeleben. Da bin ich also wieder.
Den Anfang mache ich mit meinem neuen Cardigan Mary von Pattydoo.
Ich bin ja ein bekennender Pattydoo-Fan und habe mich sehr gefreut, Ina beim Nähcamp persönlich zu treffen und dann auch noch ihren neuen Schnitt testen zu dürfen.
Eine prima Anleitung, wie immer. Die Passform ist sehr gut. Ich habe Größe 36 genäht, die ich sonst für Oberteile auch trage. Allerdings bin ich der Anleitung nicht bis ganz zum Ende gefolgt, denn ich hatte mir überlegt, den Cardigan komplett zu doppeln. Damit ist er erstens wärmer und zweitens kann man ihn wenden.
Weil ich mir nicht ganz schlüssig war, wie ich das Vorderteil am besten schließe (oder eben auch nicht), habe ich noch drei Druckknöpfe angebracht. So kann man noch ein bisschen rumspielen.
Spätestens seit dem Nähcamp, welches einfach grandios war, habe ich beschlossen, meinen Blog wiederzubeleben. Da bin ich also wieder.
Den Anfang mache ich mit meinem neuen Cardigan Mary von Pattydoo.
Ich bin ja ein bekennender Pattydoo-Fan und habe mich sehr gefreut, Ina beim Nähcamp persönlich zu treffen und dann auch noch ihren neuen Schnitt testen zu dürfen.
Weil ich mir nicht ganz schlüssig war, wie ich das Vorderteil am besten schließe (oder eben auch nicht), habe ich noch drei Druckknöpfe angebracht. So kann man noch ein bisschen rumspielen.
Allerdings trage ich den Cardigan meistens offen und fühle mich auch sehr wohl damit.
Genäht ist er aus dünnem Merinojersey, den mir ein Freund aus Melbourne mitgebacht hat. Durch die Stoffdoppelung ist die Jacke an den Unterarmen wirklich enganliegend. Ich finde das jedoch sehr angenehm.
Damit wünsche ich allen einen schönen Frühlingstag und schau in der Mittagspause bei RUMS vorbei. Habt's schön und nochmals DANKE liebe Ina,
Marie
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Donnerstag, 6. November 2014
Toni im finnischen Design
Erst einmal vielen, vielen Dank für die vielen, vielen Komplimente für mein Burdakleid gestern. Ich hab mich unheimlich gefreut.
Da zeige ich euch auch gleich noch ein neues Jerseykleid, diesmal in finnischem Design.
Den Stoff von ikasyr habe ich bei Caro gefunden. Eigentlich wollte ich ihn als Kombistoff für einen Hoodie nutzen. Als ich ihn jedoch frisch aus dem Paket gerissen um mich gewickelt habe, hat mein Mann (der jetzt dankenswerterweise die Fotos von mir macht) gesagt, dass er sich auch gut ein Kleid daraus vorstellen könnte.
Sein Interesse für meine Stoffe sofort unterstützend habe ich mich für eine Toni von Milchmonster entschieden. Den Schnitt habe ich Anfang des Jahres schon mal genäht und finde ihn prima.
Um das Muster etwas aufzubrechen und Länge zu gewinnen habe ich Vorder- und Rückteil nach dem ersten Zuschneiden dann doch nochmal auseinandergeschnitten, damit ich ein schwarzes Band einnähen konnte. Dieses kehrt auch an den Ärmeln wieder, weil ich ja nur einen Meter Stoff hatte. So gefällt es mir ziemlich gut und ich freu mich, nochmal eine neue Version ausprobiert zu haben. Der Schnitt ist sehr variabel.
An das auffällige Muster muss ich mich wie immer erst gewöhnen. Ich trage das Kleid meist noch mit einer kleinen schwarzen Strickjacke kombiniert oder zumindest mit einem kleinen schwarzen Schal. Im Sommer kann ich mir es auch gut mit einer Jeansjacke vorstellen.
So, das ist mein heutiger Beitrag zu RUMS. Ich bin schon gespannt, was es dort heute alles zu entdecken gibt.
Habt's schön, Marie
Da zeige ich euch auch gleich noch ein neues Jerseykleid, diesmal in finnischem Design.
Den Stoff von ikasyr habe ich bei Caro gefunden. Eigentlich wollte ich ihn als Kombistoff für einen Hoodie nutzen. Als ich ihn jedoch frisch aus dem Paket gerissen um mich gewickelt habe, hat mein Mann (der jetzt dankenswerterweise die Fotos von mir macht) gesagt, dass er sich auch gut ein Kleid daraus vorstellen könnte.
Sein Interesse für meine Stoffe sofort unterstützend habe ich mich für eine Toni von Milchmonster entschieden. Den Schnitt habe ich Anfang des Jahres schon mal genäht und finde ihn prima.
Um das Muster etwas aufzubrechen und Länge zu gewinnen habe ich Vorder- und Rückteil nach dem ersten Zuschneiden dann doch nochmal auseinandergeschnitten, damit ich ein schwarzes Band einnähen konnte. Dieses kehrt auch an den Ärmeln wieder, weil ich ja nur einen Meter Stoff hatte. So gefällt es mir ziemlich gut und ich freu mich, nochmal eine neue Version ausprobiert zu haben. Der Schnitt ist sehr variabel.
An das auffällige Muster muss ich mich wie immer erst gewöhnen. Ich trage das Kleid meist noch mit einer kleinen schwarzen Strickjacke kombiniert oder zumindest mit einem kleinen schwarzen Schal. Im Sommer kann ich mir es auch gut mit einer Jeansjacke vorstellen.
So, das ist mein heutiger Beitrag zu RUMS. Ich bin schon gespannt, was es dort heute alles zu entdecken gibt.
Habt's schön, Marie
Mittwoch, 5. November 2014
Burdakleid, mein Wohlfühlkleid
Letzte Woche habe ich ja schon die Probeversion eines Burdakleides gezeigt, die ich wirklich gerne trage, weil sie einfach so bequem ist. Das Muster habe ich sogar inzwischen richtig ins Herz geschlossen, weil es so anders ist als alles was ich bisher habe.
Nun gut, heute trage ich - vor der Konferenz schnell noch der (unserer) Baustelle einen Besuch abstattend - mein zweites Kleid nach diesem Schnitt.
Dunkelblauer, etwas festerer Jersey, abgesetzt mit mintfarbenen Nähten, weil ich mich auch so gerne kleide wie Kaspers Frau. Die grüne Strumpfhose dazu fand ich dann aber doch nicht so passend und habe mich deshalb für das dunkelbeige Modell entschieden. Das passt auch irgendwie gut zum Herbst und zu meiner Lederjacke.
Das Modell ist von einem Downloadschnitt aus der Ausgabe 4/2011.
So, und hier kommen nun ein paar Fotos, aufgenommen in meiner zukünftigen Nähecke.
Damit schau ich zum MMM.
Habt's schön, Marie
Nun gut, heute trage ich - vor der Konferenz schnell noch der (unserer) Baustelle einen Besuch abstattend - mein zweites Kleid nach diesem Schnitt.
Dunkelblauer, etwas festerer Jersey, abgesetzt mit mintfarbenen Nähten, weil ich mich auch so gerne kleide wie Kaspers Frau. Die grüne Strumpfhose dazu fand ich dann aber doch nicht so passend und habe mich deshalb für das dunkelbeige Modell entschieden. Das passt auch irgendwie gut zum Herbst und zu meiner Lederjacke.
Das Modell ist von einem Downloadschnitt aus der Ausgabe 4/2011.
So, und hier kommen nun ein paar Fotos, aufgenommen in meiner zukünftigen Nähecke.
| Fledermausärmel |
Damit schau ich zum MMM.
Habt's schön, Marie
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