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Freitag, 18. September 2015

Sommerhosen in klein

Bevor der Sommer ganz vorbei ist kommen jetzt noch die diesjährigen Sommerhosen, zumindest auch für meine Erinnerung.
Angefangen habe ich mit Grashopper aus der Ottobre aus Frottee. Frottee finde ich für den Sommer eigentlich prima, allerdings die die "Versäuberungen" am Rand ein ganz schönes Gefriemel und sehen nicht wirklich überall gut aus. Aber das Kind hat es nicht gestört und ich habe mich auf die Suche nach einem alternativen Hosenschnitt gemacht.


Gefunden habe ich die Hose Marina von MaThiLa.
Sie ist sogar ein Freebook und wird daher in meine Sammlung kostenloser Schnittmuster aufgenommen (nächster Reiter).
Der Schnitt ist schnell zu nähen und eignet sich gut, um größere und kleinere Stoffreste zu verwerten. 



Größere Reste für die gesamte Hose (ich glaube 30 cm reichen) und kleinere für die Taschen. Hier habe ich einen dünnen dunkelblauen Hosenstoff verwendet, der schon immer ein Reststück war.



Das hier ist ein Strech-Denim-Stoff, der noch von einem Bleistiftrock übrig war (zeige ich auch noch).



Und das war mal eine alte Jeans. Die Tasche ist aus der gleichen Jeans, aber etwas heller und durchgesessener. Das finde ich eigentlich ganz niedlich so.
Bei dieser dritten Hose habe ich die Bündchenware von Stoff&Stil verwendet, die ziemlich schnell ausleiert. Deswegen habe ich nachträglich noch einen breiten Gummizug eingenäht und an den Seiten mit Schrägband fixiert. Erstens, um das entstandene Loch zu verdecken und zweitens damit der Gummi sich im Tunnel nicht mehr drehen kann.



Und, hat jemand einen Favoriten? Ich bin ja schwer verliebt in den Matrosenstoff am ersten Modell, der in unserem Haus in einer Verschenkekiste lag. In jedem Fall ist der Schnitt sowohl jungs- als auch mädchentauglich, schnell zu nähen, gut selbst anzuziehen und alle drei waren prima Kombipartner für die Sommershirts.



Für's Kind habe ich noch einen Sommer-Sachen-Post, eben mit den Shirts, naja, vielleicht noch zwei, ich habe auch noch einen riesigen Sommerhut genäht.
Dann geht es auch hier weiter mit der Herbstgarderobe.

Verlinkt: mit Made4Boys,
Kostenlose Schnittmuster Linkparty

Habt's schön, Marie

Mittwoch, 25. Juni 2014

Wimpelkette

Da wir erst Ende des Jahres umziehen, muss sich das Goldkind noch mit einer Zwischenlösung von Kinderzimmer zufrieden geben. Was früher mal unser Arbeitszimmer war ist nun ein kleines Kinderschlafzimmer geworden. Allerdings kann man das wirklich nur daran erkennen, dass ein Kinderbettchen darin steht. Um es ein bisschen schicker für das BabyKind zu machen habe ich einen Teil meiner Baumwollreste hergenommen und eeeendlich mal eine Wimpelkette für ihn genäht. Nachdem meine Nichte sich schon zu ihrer Schuleinführung über eine freuen durfte war nun auch wirklich mal Zeit, dem Jungen, oder sagen wir lieber seiner Mama, also mir ;), solch eine Freude zu machen.
Gefreut hat er sich heute früh aber auch als ich sie über seinem Bettchen aufgehangen habe.







Die Wimpel habe ich 16 cm breit und hoch ausgeschnitten zusammengenäht, gewendet und in Schrägband eingefasst, welches mir meine liebe Nachbarin Ilses Enkel gestern extra noch aus Downtown mitgebracht hat. Der Abstand zwischen den Wimpeln ist 6 cm. Da ich nicht rechnen kann und erst beim Nähen gemerkt habe, dass der Platz knapp wird, habe ich jetzt noch 5 Wimpel übrig, hihi. Aber eine 3,5 m lange Kette reicht ja auch erst einmal...





Aus den anderen Stoffresten habe ich bei der Gelegenheit gleich mal Rechtecke geschnitten - für den Fall dass ich da nochmal ein Kissen oder eine Decke für das neue Zimmer nähen möchte ;)

Die Wimpel haben alle die gleiche Rückseite, so dass er sie quasi sein Leben lang verwenden kann, auch wenn er die bunten Farben nicht mehr so mag ;)

Was habt ihr denn so für's Kinderzimmer genäht? Ich bin schon voller Vorfreude auf die neue Wohnung und gerade dabei, Ideen und Inspirationen zu sammeln. Schlicht soll es sein, aber trotzdem kindgerecht.

So, ich guck nochmal schnell zu Made4Boys und Kiddikram.

Habt's schön, Marie

Dienstag, 4. Februar 2014

Mit Resten gespielt

Da ich die bunten Stoffe zur Zeit ja nicht mehr so mag zerschneide ich nun die ein- und zweifarbigen zu neuen Basics. Eine einfach unschlagbare Passform hat ja Schnabelinas Regenbogenbody, den ich mittlerweile in Größe 86 nähe.


Und damit es noch ein bisschen kindlicher aussieht habe ich aus den geringelten und eingerollten Jerseyresten noch ein kleines Meerestier gebaut. Es ist wohl eine Mischung aus Qualle und Tintenfisch... mit roten Knopfaugen und einem Flockfolienmund - damit probier ich dann demnächst noch ein paar andere Sachen.



Mit den Tentakeln kann man dann auch so ein bisschen spielen. Was macht ihr denn mit den gerollten Jerseyresten noch so? Ich hab auch schon mal welche für Jerseypaspeln verwendet, aber mehr ist mir auch noch nicht eingefallen. Vielleicht für Broschen?

Der Stoff ist ein Geschenk gewesen und war mit 50 cm zu knapp für einen amerikanischen Ausschnitt. Deswegen hat der Body eine kleine Knopfleiste bekommen und am Rückenteil habe ich noch ein winziges Stückchen Stoff angenäht. Das sieht man beim Tragen gar nicht und durch die Windel stört ihn mit Sicherheit auch die Overlocknaht nicht.


Heute verlinkt zum Creadienstag. 

Liebste Grüße, Marie

Dienstag, 14. Januar 2014

Restehoodie

Das Jahr ist 14 Tage alt - allerhöchste Zeit also, mal wieder ein Nähwerk zu zeigen.
Irgendwie hatte mich die Bloglust über die Feiertage verlassen und ich hab mich auch gefragt, was ich eigentlich mit meinem Blog will und ob es sich lohnt, ihn weiterzuführen.
Nachdem ich eine kleine Pause hatte und mir ein paar Gedanken dazu gemacht habe kehrte die Lust aber langsam zurück. Das was ich an meinem Blog am liebsten mag ist schließlich, immer sehen zu können, was ich über das Jahr so geschafft habe, aus welchem Schnitt welcher Pulli ist usw.
Ich schreibe sonst kaum was auf, deswegen ist diese Seite hier so was wie mein persönliches Näh-, Strick- und Häkeltagebuch, das ich gerne teile um andere damit vielleicht zu inspirieren.
Ich erfreue mich schließlich auch immer daran, in anderen Blogs Motivation und Inspiration zu finden. Deswegen blogge ich. So.

Und hier kommt zum Start ins neue Jahr eine Idee, Stoffreste zu verwerten. Zur Zeit achte ich mehr darauf, qualitativ hochwertige Stoffe zu kaufen. Da ich dafür auch mehr Geld ausgebe tu ich mich schwer damit, die unteren 10-cm Stückchen, die vom obligatorischen halben Meter übrig bleiben, wegzuwerfen. In dem Fall habe ich einen superkuscheligen Hoodie von MaThila daraus genäht. In Größe 86.
Ich hatte noch ausreichende Menge, um Ärmel und Kapuze am Stück auszuschneiden. Für Vorder- und Rückteil habe ich dann einfach die Streifen, die ich noch hatte, zusammengesetzt. Vorne habe ich noch eine selbstgemachte Jerseypaspel vernäht. Dafür habe ich eingerollte Jerseyreste und ein altes T-Shirt von mir recycelt.

Ich habe die Nähte mit der Overlock genäht und dann mit einem einfachen Geradstich nochmal fixiert, damit auch die Paspeln schön liegen. Auf der Rückseite habe ich das dann ebenso gemacht, nur eben ohne Paspeln.

Da habe ich sogar ein Stück Stoff quer zum Fadenlauf vernäht, aber beim Tragen fällt das überhaupt nicht auf und auch so stört es nicht. Die Kapuze habe ich noch mit dem unteren Rand meines Shirts versäubert. Das Bügelbild mit dem Affen habe ich glaub ich von Stoff&Stil, der braune Sweat ist von Lillestoff, das Bündchen von K*rst*dt.

Ich habe nicht den Eindruck, dass die zusätzlichen Nähte beim Tragen stören. Der Kleine ist ja kein Liegebaby mehr, sondern läuft jetzt schön ;)

Damit schau ich jetzt noch zum Creadienstag und zu Made4Boys.

Alles Liebe, Marie

Samstag, 21. Dezember 2013

Stoffresteverwertungstip

Jetzt, so gegen Jahresende, ist vielleicht die ein oder andere von euch auch dabei, mal die Stoffberge zu durchforsten und zu schauen was man eigentlich noch alles hat.
Ich habe zwar die meisten dieser Stoffe direkt gekauft, um Platzdeckchen zu nähen, aber im Prinzip ist das auch eine prima Gelegenheit, Baumwollstoffreste zu verwerten.
Meine Nichte - jetzt ja Schulkind - hat sich ein paar solcher Unterlagen zum Geburtstag gewünscht. Sie nehmen sie in der Schule als Platzdeckchen fürs Pausenbrot. Meine Deckchen sind ungefähr 30 * 45 cm groß.
Fly a Kite 2 von Riley Blake
Katzenstoff von Stoff&Stil
Für die Rückseite habe ich eine alte, einfarbige Tischdecke zerschnitten. Für die Vorderseite habe ich vor einer Weile im Rahmen der geliebten Rabattaktionen bei kidstixx-Stoffe ein paar Motivstoffe gekauft.


Die Paspeln und Pomponbänder sind von Stoff&Stil. Auf ein Deckchen habe ich auch mit Zackenlitze die Initialien genäht. Ich hab mal probiert, die Litze mit einem breiten Zickzackstich anzunähen. Auf geraden Strecken geht das ganz gut...

Into the Forest von Michael Miller


Ich weiß, ich muss genauer zuschneiden, aber mit der Paspel dazwischen näht es sich an den Ecken nicht so gut. Ich zeig's trotzdem, zur Inspiration. Ihr könnt's ja besser machen, hihi.

Damit allseits ein schönes Wochenende, Marie

Dienstag, 22. Oktober 2013

Shirts aus Stoffresten

Ich habe mir ja selbst auferlegt, bis Ende des Jahres keine neuen Stoffe mehr zu kaufen. Außer in Ausnahmefällen natürlich... Das Regal ist voll und es ist von allem etwas da. Außerdem habe ich neulich ein so wunderschönes Ölgemälde gesehen das ich unbedingt haben möchte und darauf spare ich jetzt. So.
Also bin ich nun dabei, alle Bestandsstoffe zu verarbeiten. Meist habe ich immer nur einen halben Meter gekauft oder Reststücke geschenkt bekommen. Da das Goldkind nun aber schon Größe 80/86 trägt, reicht das Stück unter Umständen gar nicht mehr aus.
Ich habe also einmal aus den Füchsen und einmal aus den Elefanten (danke nochmals, liebe Ida - ich find die klasse) ein paar einfache Raglanshirts mit langen Ärmeln genäht und dabei zwei Möglichkeiten gefunden, die Reste mit anderen Resten zu kombinieren.

Einmal habe ich die Ärmel verlängert und einmal die Seiten verbreitert. Ich finde die Lösung mit den Seitenstreifen sogar richtig schick. Um nicht noch mehr Nähte zu haben muss man unter den Armen ein bisschen nachdenken beim Nähen, aber na gut... ;)


Ich habe in dem Fall das Raglanshirt (kurzärmelig) aus der Ottobre 3/2013 verwendet und die Ärmel einfach verlängert. Man muss in diesem Falle etwas improvisieren wenn man die Ärmelnaht und die Seitennaht in einem Ritt schließt. Das geht mit den eingesetzten Seitenstreifen natürlich nicht direkt. Ich habe also zuerst die Seitenstreifen an jeweils einer Seite angenäht. Dann hat man zwei nicht symmetrische Vor- bzw. Rückteile. Dann hab ich den Arm, die halbe Armhöhle und schließlich die Seite zusammengenäht. Im Notfall hilft es, wenn man die Naht vorher heftet. 


Ich finde den Halsausschnitt jeweils nicht so gut gelungen, aber es passt über den Kopf. Wahrscheinlich habe ich den Versäuberungsstreifen zu kurz ausgeschnitten.
So, und nun guck ich seit längerem mal wieder bei Made4Boys vorbei.
Einen schönen Herbsttag wünscht euch Marie.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Resteverwertung

Die letzten Tage haben wir einen kleinen Ausflug ins winterlich-schöne Erzgebirge gemacht. Toll war es. Man braucht gar nicht so weit zu fahren, um tiefe Winterlandschaft genießen zu können. Balsam für die Seele!
Zwischendurch habe ich in letzter Zeit auch immer mal wieder etwas genäht, hauptsächlich aber, um Reste zu verwerten. Dabei ist dieses kleine Shirt (Tag der Muttersprache) dieser kleine Pullover aus diversen Resten entstanden. Die Grundfarbe ist blau und als Kontrast habe ich rotes Garn verwendet. Das Muster ist wiedermal von Klimperklein. Diesmal habe ich schon die Größe 74 genäht. Ich mag es: geht recht schnell, man kann es vielfältig gestalten, es passt gut und eignet sich wunderbar, um Reste noch zu verwerten. Vorder- und Rückteil sind aus Jerseystoffen, die Ärmel sind aus einem herrlich blauen Sweatshirtstoff der nun endgültig alle ist. Ich finde es immer nicht so schön, wenn bei den Restepullis die Nähte außen sind, so wie man es manchmal sieht, daher habe ich darauf verzichtet. Ich hab nicht den Eindruck, dass es dem kleinen G. damit nicht bequem ist. Also, alles im grünen Bereich. Wenn er nicht grad so viel spucken würde, dann könnte er es auch mal länger als einen halben Tag tragen ;)
Habt noch einen schönen Abend! Ich guck jetzt nochmal bei Made4Boys vorbei um ein paar Inspirationen zu sammeln.
Liebe Grüße, Marie

Samstag, 29. September 2012

Täschchenparade

Man hat ja immer so viele Stoffreste, nicht wahr? Wegwerfen will man sie auch nicht immer, aufheben nimmt auf Dauer zu viel Platz weg. Immerhin kommt jetzt der Herbst und neue Stoffe sollten bestellt werden :) Ich habe schon meine erste Vorauswahl im Stoff&Stil-Katalog getroffen.
Daher finde ich, dass die kleinen Kosmetiktaschen - ebenso wie die kleinen Wickeltaschen für unterwegs - eine prima Idee sind, um Stoffreste zu verarbeiten.
Das Schöne an den kleinen Taschen ist nicht nur, dass man immer ein kleines Geschenk parat hat, sondern auch, dass man sie so kreativ gestalten kann. Ich mag ja diese kleinen Bänder, Blümchen und Schleifchen sehr. Die kleinen Filzblumen sind übrigens aus Chile und ein Geschenk meiner Arbeitskollegin, die die letzten Dienstreisen immer ohne mich gemacht hat :)
Seitdem ich mir eine neue Nähweise für die kleinen Taschen überlegt habe gehen sie viel leichter und machen noch mehr Spaß. Ich hatte ja immer Angst vorm Reißverschluss. Aber ich mache es jetzt so, dass ich die Außen- und Innenteile komplett fertig nähe und dann jeweils rechts auf rechts an den Reißverschluss annähe.
Dann setze ich noch eine Naht entlang des Reißverschlusses damit die Teile nicht verrutschen können und der Reißverschluss nicht klemmt.
Dann nähe ich alles rechts auf rechts zusammen und lasse nur noch eine kleine Wendeöffnung.
Wenn man will, kann man so ein Schnittmuster recht schnell selbst erstellen. Ich nehme immer alte Zeitungen, die ich dann zurechtschneide, zusammenhefte und anpasse bis sie eine Form haben die mir gefällt. Viel Spaß beim Probieren!