Freitag, 14. Februar 2014

Kleines Kuschelteil

Was ich schon vor einer ganzen Weile genäht, jedoch nie richtig fotografiert und gezeigt habe ist dieser kleiner Kapuzenpullunder:


Ich habe den Rest dieses suuuperweichen Kuschelfleeces beim vorletzten Leipziger Nähtreff geschenkt bekommen. Zuerst fand ich die Farbe ziemlich krell, er fasst sich jedoch herrlich an. Kombiniert mit einem schönen dunkelblauen Bündchen gefällt es mir richtig gut. Passend habe ich die Kapuze in grün-blauem Ringeljersey vom Stoffmarkt gefüttert und eine kleine Häkeleule appliziert. Die Anleitung zur Eule von Elizzza gibt's hier.



Man könnte das Kind nur knuddeln wenn es den Pullunder anhat! Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat er ihn mit dieser blauen Hose getragen.


Schnitt: Hoodie von MaThiLa mit verkürzten Ärmeln
Verlinkt mit: Made4Boys

Schönen Freitag! Marie

Donnerstag, 13. Februar 2014

Frühlingsrock und neuer Pulli

Heute trage ich gleich zwei neue Teile: Mein neuer Rock, der schon seit 3 Wochen fertig ist, aber aufgrund der Temperaturen bisher noch nicht weiter getragen wurde und mein neuer Pulli, ein Raglanversuch.

Der Rock ist nach dem Butterickschnitt B4924, wie dieser hier (dessen Falten jetzt übrigens nochmal abgesteppt sind und viel schöner aussehen). Ich habe diesmal keine Kellerfalten, sondern die vorgesehenen seitwärts gelegten Falten genäht. Das blumige Unterteil ist ein leichter Cordstoff, der mit bei K*rst*dt sofort ins Auge gefallen ist. Der obere Rockteil ist aus schwarzem Jeansstoff und innen mit grünem Baumwollstoff gefüttert. Zwischen die Rockteile habe ich noch eine schwarze Spitze mit eingenäht. Der RV ist in zum Futter passenden Grün, weil ich den gerade zur Hand hatte.



Ich denke aber darüber nach, doch mal ein Füßchen für nahtverdeckte Reißverschlüsse anzuschaffen. Am besten gleich mit passender neuer Maschine dazu ;) Ich nähe ja immer noch mit meinem Tschibomodell, was meine Mama mir 2008 gekauft hat.

Obenrum gibt es heute meinen Raglanversuch zu sehen. Ich habe in Christines Kreativ- und Strickcafé einen herrlichen schwarzen Sweatshirtstoff von Swafing gekauft. Gibt es gerade im Angebot! Ich habe gleich drei Meter gekauft, weil der Mann auch einen Pulli für sich nähen wollte. Doch dazu demnächst mehr. Ich denke, er wird zum nächsten MMM einen Gastbeitrag schreiben ;)



Als Grundlage habe ich auf jeden Fall den Schnitt für ein Raglanpulli aus einer alten Ottobre (4/2012) genommen. Ich hatte hier schon mal das Sweatshirt gezeigt. Ich finde den auch in der 170 zu groß und habe einiges gekürzt und enger gemacht. Jetzt sitzt es ganz ok, ich suche aber dennoch weiter... An den vorderen Raglannähten habe ich - passend zum Armbündchen - noch schwarz-weiß gestreiften Jersey eingenäht, damit es nicht ganz so einfach aussieht. Ich habe das Bild von hinten etwas aufgehellt, damit man wenigstens einigermaßen den Sitz erkennen kann.
Elke berichtet ja heute auch von ihrer Suche nach dem passenden Raglanschnitt. Ich werde den Pulli vielleicht auch einfach mal in der 164 oder so zuschneiden und dann verlängern.

Also, auf jeden Fall genieß ich nun noch ein bisschen die Sonne auf meinen schwarzen Sachen. Ich habe mir nämlich einen Stuhl an die Stelle gestellt, an der ich hier stehe und habe meinen Laptop auf dem Schoß. Es ist herrlich. Zeit für mich, neue Sachen für mich, Sonne für mich. Da vergeht auch langsam die Migräne... und ich schau bei RUMS vorbei.

Habt's schön, Marie

Montag, 10. Februar 2014

Wollresteverwertung

Eine tolle Möglichkeit, weniger als 1 Knäuel Wolle noch sinnvoll zu verwerten sind kleine Kindersöckchen. Erstens sind sie ruckzuck gestrickt und zweitens kann man nach Herzenslust mit Mustern und Farben experimentieren. Ich fahre ja derzeit 2 Stunden (netto) täglich in öffentlichen Verkehrsmitteln: Kind in die Krippe bringen, wieder heim, Kind wieder holen, wieder heim. Das macht eine Stunde alleine fahren, in der ich stricke. Ich habe vor einer Weile eine total schöne kleine Stofftasche aus Schweden geschenkt bekommen, weil ich einen Schrebergarten gehütet habe. Das ist seither meine Strick- oder Häkeltasche, die ich nebst Snackdose, Bilderbuch, Wickeltasche, Wechselbody, Trinkflasche fürs Kind, Trinkflasche für die Mutter und sonstigen Dingen, die ich gar nicht mehr alle aufzählen kann, auch noch mit in meine Handtasche stopfe wenn ich früh das Haus verlasse. Ist das Kind zufrieden abgegeben und ein ruhiges Plätzchen in der Bahn eingenommen, hole ich dann mein Strickzeug raus und freue mich, dass ich die Zeit so sinnvoll nutzen kann. Ist mir nicht peinlich. Inzwischen stricke ich auch noch weiter, wenn sich gegenüber ein Hübscher hinsetzt.

So, und so sehen die derzeit getragenen Socken nun aus. Tagsüber hat er schon meistens Hausschuhe drüber an, aber mit denen hätte man die Socken nicht richtig gesehen.




Und weil das fotografieren heute gut ging, hat er die anderen auch gleich noch mal anbekommen.



Ähm, das mit den Farben... das soll so sein ;)
Das gleichmäßige Aufteilen der Reste auf zwei Strümpfe erfordert doch mehr Konzentration als ich früh schon aufbringen kann, glaub ich...
 

Damit guck ich, weil noch Montag ist, mal bei Frl. Rohmilch vorbei und bei Made4Boys.
Habt's schön, Marie

Sonntag, 9. Februar 2014

Joshua auf ein Neues und upgecyceltes T-Shirt

Mir hat einfach keine Ruhe gelassen, dass ich Joshua auf anderen Bildern so niedlich fand und sie bei meinem Kind einfach zu groß war und nicht saß. Deswegen habe ich eine weitere Latzhose genäht. Diesmal aus einem dünnen Cordstoff von Stoff&Stil, den ich vom letzten Sonntagsbesuch geschenkt bekommen habe. Irgendwie sah der schon aus als wollte er eine Cordhose werden. Ich habe den Schnitt also von vornherein enger zugeschnitten und hinten eine kleine Raffung mit einem Gummiband eingefügt, damit er an der Taille nicht so weit sitzt. Leider habe ich nicht nur an den Beininnenseiten, sondern auch bis zum Zwickel enger zugeschnitten. Das hat dazu geführt, dass der Zwickel nun zu eng ist und die Träger oben nicht mehr zu schließen waren. Ich habe also aus einer alten Hose vom Mann ein Stück Bund abgeschnitten und als Trägerverlängerung aufgenäht. Von der gleichen Hose habe ich auch die Gesäßtasche abgetrennt und als Brusttasche aufgenäht. So sitzt sie jetzt eigentlich ganz gut. Unten habe ich statt Bündchen einen Gummi eingenäht. So bin ich eigentlich ganz zufrieden.





Nur die Träger rutschen noch, so dass ich vorne wohl noch kleine Abnäher anbringen werde.


Da der Stoff schon relativ auffällig gemustert ist kommen nur einfarbige Oberteile in Frage. Ich habe aus einem ausrangierten Papashirt einen Body nach Schnabelinas alt bewährtem Schnitt genäht. Das Shirt ist zwar nur vom Modeschweden gewesen, ist aber herrlich weich und trägt sich glaub ich ganz gut.

So, jetzt gehen wir noch ein bisschen raus an die frische Luft.

Genießt den schönen Sonntag, ich schau nochmal gaaanz kurz *hüstel* bei Made4Boys vorbei.

Liebste Mariengrüße

Dienstag, 4. Februar 2014

Mit Resten gespielt

Da ich die bunten Stoffe zur Zeit ja nicht mehr so mag zerschneide ich nun die ein- und zweifarbigen zu neuen Basics. Eine einfach unschlagbare Passform hat ja Schnabelinas Regenbogenbody, den ich mittlerweile in Größe 86 nähe.


Und damit es noch ein bisschen kindlicher aussieht habe ich aus den geringelten und eingerollten Jerseyresten noch ein kleines Meerestier gebaut. Es ist wohl eine Mischung aus Qualle und Tintenfisch... mit roten Knopfaugen und einem Flockfolienmund - damit probier ich dann demnächst noch ein paar andere Sachen.



Mit den Tentakeln kann man dann auch so ein bisschen spielen. Was macht ihr denn mit den gerollten Jerseyresten noch so? Ich hab auch schon mal welche für Jerseypaspeln verwendet, aber mehr ist mir auch noch nicht eingefallen. Vielleicht für Broschen?

Der Stoff ist ein Geschenk gewesen und war mit 50 cm zu knapp für einen amerikanischen Ausschnitt. Deswegen hat der Body eine kleine Knopfleiste bekommen und am Rückenteil habe ich noch ein winziges Stückchen Stoff angenäht. Das sieht man beim Tragen gar nicht und durch die Windel stört ihn mit Sicherheit auch die Overlocknaht nicht.


Heute verlinkt zum Creadienstag

Liebste Grüße, Marie

Montag, 3. Februar 2014

Sonntagsbeschäftigung...

Nachdem der Samstag schon ganz im Zeichen des Handarbeitens stand ging es am Sonntag gleich weiter. Nach einem herrlichen Brunch im Zoo haben wir nachmittags Stoff bedruckt.
Ich habe das schon seit Ewigkeiten mal probieren wollen und nun ständig auf diversen Blogs gesehen. Also sind wir auch endlich zur Tat geschritten. Zu Besuch waren noch zwei Freundinnen, denn es macht ja mehr Spaß, wenn es viele Leute sind.
Wir haben letztes Jahr ein tolles Buch gekauft, das verschiedene Drucktechniken erklärt und tolle Inspirationen bereithält: Muster drucken von Rebekka und Yvonne Drury.

Ich habe für den Kleinen zwei Shirts zurechtgeschnitten und bedruckt, der Mann hat zwei eigene Shirts bedruckt. Der Besuch hat erst mal Skizzen angefertigt (und Kuchen gegessen ;)).

Ich wusste ehrlich gesagt am Anfang noch nicht, was ich wie bedrucken will und habe auf eine Eingebung beim Zuschneiden gehofft. Die kam dann auch. Ich hatte mir den grauen Stoff mit zarten weißen Streifen aus dem Sanetta-Outlet ausgesucht und wollte daraus ein Raglanshirt machen. Beim Zuschneiden habe ich den Stoff aus Versehen nicht richtig gerade hingelegt, so dass die Streifen leicht geneigt verlaufen. Erst war ich wütend. Als ich es ne Weile angestarrt habe, ist mir aber in den Sinn gekommen, dass auf den Streifen Autos usw. fahren könnten. Ich habe also aus Moosgummi, wie es auch Christina hier sehr schön beschreibt, kleine Stempel gebaut und die dann auf Katalogpapier und schließlich auf ein Schnapsglas geklebt. Ich hatte erst eine Eierpappe als Träger, aber das ging nicht so gut. Man muss wirklich etwas nehmen, das ganz starr ist. Die Farbe lässt sich vom Glas ganz gut wieder abwaschen.




Ich wollte auch ein paar Personen Stempeln, die sind mir aber nicht so gut gelungen, deswegen ist es eine reine Fahrzeugflotte geworden:


Der kreative Mann hat sich an den Kartoffeldruck gewagt und ein Muster so ähnlich wie in unserem tollen Buch geschnitzt.


Sowohl auf die Kartoffeln als auch auf den Moosgummistempel ließ sich die Farbe prima mit kleinen Schwammrollern auftragen.
Einmal gerade gestempelt, einmal versetzt - und über das versetzt gestempelte dann doch nochmal drüber gestempelt...


 ... hat er jetzt zwei totaaal einzigartige T-Shirts.

Ich fand das graue Shirt dann aber etwas zu grau und rote Auspuffwolken dazugestempelt.



Die sind aber leider eher rosa geworden und sahen beim Vernähen irgendwie mädchenhaft aus. Es ist doch nochmal ein Unterschied, wenn man den schon fertig zugeschnittenen Stoff erst nur bestempelt und dann auch noch vernäht sieht. Ich habe also eben nochmal mit schwarz drübergestempelt und bin nun etwas zufriedener. Ich hatte das Shirt zwar noch nicht gebügelt, aber gelesen, dass die Farben trotzdem kaum wieder rausgehen. Hat jemand von euch da Erfahrung?

Also auf jeden Fall habe ich noch ein zweites Shirt bedruckt, wieder Stoff aus dem Sanetta-Outlet, aber diesmal dunkelblauer Jersey mit weißer Farbe.

Ich wollte, dass auf der Vorderseite kleine Vogelspuren über den Körper gehen und auf dem Rücken der Vogel wegfliegt. Die Vogelspuren wollte ich mit Kartoffeln aufdrucken, um nochmal eine andere Technik zu probieren, das ging aber nicht. Die Füße waren zu filigran und ließen sich mit einem normalen Messer nicht ausschneiden. Ein inverser Druck hat auch nicht funktioniert. Da hätte man einen dicken weißen Blockstreifen mit Füßen drin gehabt. Das hätte aber nur ganz gut gewirkt, wenn die Spuren ganz gerade verlaufen wären. Und das wollte ich nicht. Ich habe also wieder kleine Moosgummistempel gemacht - und einen größeren für den Vogel - und mit weißer Farbe aufgetragen.



Der Vogel ist zwar letztendlich noch etwas zu klein für die Fußspuren, aber na gut. Für den Anfang waren wir alle zufrieden, vor allem hat es nämlich total viel Spaß gemacht.
Das Goldkind hat mit einer der Bastelkisten eine tolle Beschäftigung nach dem Mittagsschlaf gefunden und hat ganz geduldig zwischen uns gespielt.


Die fertig vernähten Shirts zeige ich dann beim nächsten Mal.
Einen guten Start in die Woche wünscht Marie.

Samstag, 1. Februar 2014

Heute...

... war ein schöner Tag. Es war Nähtreff!

Sieben Frauen, zwei Besucherinnen, neun Maschinen und viele Meter Stoff.
Obwohl man in so großer Runde ja meist weniger schafft als zu Hause war es toll und ich finde, man profitiert immer von gemeinsamen Nähen. Schon eine helfende Hand beim Abstecken, ein kritischer Blick auf schlecht sitzende Abnäher, ein gemeinsames Freuen über fertige Kunstwerke - mehr als man zu Hause jemals haben wird, hihi.



Und alle um einen rum sind nähbegeistert.


Ich hab angefangen, Simplicity 7051 zu nähen, hab aber zahlreiche Nähte zwei- bis dreimal genäht und fertig bin ich noch nicht. Das ist aber auch nicht so schlimm. Es ist eh kurzärmelig und derzeit noch nicht tragbar.



Also, liebe Vera, Uta, Ida, Daniela, Yvonne und Ulrike, es war toll mit euch und ich freu mich auf den nächsten Nähreff.

Für alle, die es noch nicht wissen und interessiert sind: am 28. Februar ist in Leipzig am Sportforum Expo-Stoffmarkt. Vielleicht sieht man sich ja. Wir werden in größerer Gruppe gleich früh hingehen.

Happy sewing, Marie