Der Schnitt ist in meinen Augen sehr gut dafür geeignet, einen bunten Stoff unterzubringen wenn man sich eigentlich davor scheut, ein gänzlich buntes Outfit zu tragen.
Manchmal sehe ich nämlich Stoffe, wie diese Nosh-Punkte zum Beispiel, die mir unheimlich gut gefallen, aus welchen ich aber nie ein komplettes Oberteil tragen würde und die ich auch meinem Sohn nicht anziehen würde. Man könnte sich daraus auch einen Loop vorstellen, aber ich habe mich für den Hoodie entschieden. Immerhin wollte ich auf das Probestück von vor fast einem Jahr nun endlich nochmal einen zweiten folgen lassen und die Änderungen testen.
Ich habe ihn also in Größe 36 genäht, unten um 4 cm verlängert und auch die Ärmel schon um 2 cm verlängert, wobei das noch mehr hätte sein können. Ich bin 172 cm groß. An den Schultern habe ich gleich beim Zuschnitt je 2 cm Weite weggenommen. Somit sitzt der Hoodie jetzt eigentlich ziemlich gut, finde ich. Ich werde ihn das nächste Mal noch etwas weiter verlängern, weil er doch recht schnell über den Gürtel rutscht, aber er ist so auf jeden Fall gut tragbar.
Die Kapuze ist übrigens, anders als auf der Zeichnung auf dem Vorschaubild, nur einmal geteilt, nicht zweimal und überlappt vorne.
Ich plane schon den nächsten, mit großen bunten Mustern, diesmal auf dem Unterteil des Vorderteils. Den Sweatshirtstoff kaufe ich gleich wieder vom lokalen Stoffdealer, denn den gibt es in sehr vielen Farben und er ist SUPERweich, flauschig sozusagen. Das gleiche trifft für die Bündchen zu (das nächste Mal nehme ich den Kombistoff mit wenn ich das Bündchen kaufe - öhöm), die sind auch sehr geschmeidig. Ich werde aber das nächste Mal die Armbündchen noch etwas knapper zuschneiden, die sind fast so groß wie der Armausschnitt geworden.
Damit schau ich noch zu RUMS, trink ein Glas Rotwein und schneide jetzt meine Salted Caramel Brownies an, die ich
Habt's schön, Marie




