Entstanden ist die Kappe aus Stoffresten: Hauptsächlich aus einer alten Jeans meines Papas, aus deren Hauptteil ich die Charles Pants genäht habe. Innen habe ich sie mit sehr leichten Baumwollstoffen gefüttert. Zum einen habe ich da die wirklich letzten Reste des geliebten Dackelstoffs verwendet, den ich letztes Jahr für dieses goldige Höschen vernäht habe. Der hat aber nicht mehr ganz gereicht, daher habe ich ihn noch mit schlichtem grauen Baumwollstoff komplettiert.
Die Mütze kann nun von beiden Seiten getragen werden. Ich finde sie herrlich. Das Kind findet Mützen (und seinen Fahrradhelm) sowieso total cool und hat sich sogar überzeugen lassen, sie an einem warmen Sommertag extra für die fotografierende Mama aufzusetzen. Dabei hat er ganz konzentriert mit seiner Maus am Stock - oder wie auch immer diese Dinger zum schieben heißen - gespielt.
Und ja, die Kappe hat auf dem Vorderteil einen Fleck, der nach dem Bügeln entstanden ist. Ich habe nämlich erst letzte Woche das Decovil richtig festgebügelt, um mehr Stand zu bekommen. Davor sind sicherlich irgendwelche Flecken, ich vermute Obst, draufgekommen, die man auf dem Foto sehr schön sieht. Ich habe sie aber, Hausfrau wie ich bin, inzwischen mit Obstfleckenentferner aus der kleinen türkisfarbenen Flasche wegbekommen. Klappt wunderbar.
Das ist heute mein Creadienstagsbeitrag.
Habt's schön, Marie