Dienstag, 25. November 2014

Pinguinpulli

Auf der Suche nach kindgerechten aber nicht zu bunten Stoffen bin ich auf die Pinguine von Nanu für Paapii gestoßen. Die Grundfarbe ist eine Mischung zwischen beige und grau, die Pinguine sind schwarz/weiß.




Ich hatte erst überlegt, eine Hose aus dem Stoff zu nähen, habe mich aber dann doch für ein Shirt entschieden. Ehrlich gesagt sah mir das dann etwas zu sehr nach Schlafanzug aus, so dass ich die Ärmel aus einem schwarz-weiß gestreiften Jersey und die Bündchen in einem peppigen Rot genäht habe. Und wo ich gerade beim Farbe beimischen war habe ich mich noch für ein paar kleine Spaßbügelmotive aus Flockfolie entschieden.





Der Schnitt ist ein Raglanschnitt aus der Ottobre 6/2010, Größe 86, leicht verlängert durch das Bündchen. Das ist mein heutiger Beitrag zum Creadienstag.

Habt's schön, Marie

Sonntag, 16. November 2014

Merinomütze mit Paapii-Fuchs

Neulich ist mir aufgefallen, dass ich zwar eine ganze Kiste Wolle habe, der Junge jedoch keine Strickmütze hat. Die vom letzten Jahr sind alle zu klein geworden, daher musste eine Neue her.
Entschieden habe ich mich für schlichte graue Wolle (von Drops), da die Wahl der Winterjacke noch nicht ganz abgeschlossen ist.


Ich habe mir wirklich viele Jungsmützen angeschaut und bin dann doch zu dem Entschluss gekommen, dass ich was ganz klassisches haben möchte. Ich hatte noch ein kleines Schachbrettmuster in Erwägung gezogen, doch das ist beim Abnehmen oben dann immer blöd.
Verziert habe ich die Mütze mit einem kleinen Paapii-Fuchsknopf. Die Füchse sind einfach goldig. Überhaupt mag ich dieses Stofflabel sehr und freue mich schon auf die baldigen Neuerscheinungen.


So, den Rest des Mittagsschlafes werde ich heute mit zuschneiden verbringen.

Habt's schön und genießt das Novemberwetter, Marie

Mittwoch, 12. November 2014

Daisy


Geschmeichelt von den herzerwärmenden Komplimenten zu meinen letzten Kleidungsstücken für mich zeige ich heute mal wieder was für's Kind. Da sind nicht viele, aber doch ein paar Sachen entstanden. 
Als ich vor ein paar Monaten süßen Disneystoff bestellt habe war der Junge ja total angetan und trägt immer voller Freude seinen daraus entstandenen Schlafanzug.
Den ersten Namen der Disney-Gang den er sagen konnte war "Daisy" - und Daisy hat er dann auch immer ganz stolz gerufen als er den Schlafanzug gesehen hat. Daher habe ich mir überlegt, dass ich aus den letzten Stoffresten noch ein zweites Schlafanzugoberteil nähe und Daisy darauf appliziere.

Gesagt, getan. Hier kommt das Ergebnis:



Zugegeben, es geht auch als T-Shirt für Mädels durch, aber er trägt es gerne und ich find's niedlich ;)

Außerdem habe ich weitere Stoffreste zu Unterhosen vernäht, kann man ja immer gebrauchen.



Und ein neues Unterhemd gab es noch nach dem Ottobre Design Schnitt, jedoch ohne Bündchen, dafür nur mit eingeschlagenen und mit Zwillingsnadel versäuberten Nähten, das geht schnell und passt gut.


Habt's schön! Marie

Donnerstag, 6. November 2014

Toni im finnischen Design

Erst einmal vielen, vielen Dank für die vielen, vielen Komplimente für mein Burdakleid gestern. Ich hab mich unheimlich gefreut.

Da zeige ich euch auch gleich noch ein neues Jerseykleid, diesmal in finnischem Design.
Den Stoff von ikasyr habe ich bei Caro gefunden. Eigentlich wollte ich ihn als Kombistoff für einen Hoodie nutzen. Als ich ihn jedoch frisch aus dem Paket gerissen um mich gewickelt habe, hat mein Mann (der jetzt dankenswerterweise die Fotos von mir macht) gesagt, dass er sich auch gut ein Kleid daraus vorstellen könnte.


Sein Interesse für meine Stoffe sofort unterstützend habe ich mich für eine Toni von Milchmonster entschieden. Den Schnitt habe ich Anfang des Jahres schon mal genäht und finde ihn prima.


Um das Muster etwas aufzubrechen und Länge zu gewinnen habe ich Vorder- und Rückteil nach dem ersten Zuschneiden dann doch nochmal auseinandergeschnitten, damit ich ein schwarzes Band einnähen konnte. Dieses kehrt auch an den Ärmeln wieder, weil ich ja nur einen Meter Stoff hatte. So gefällt es mir ziemlich gut und ich freu mich, nochmal eine neue Version ausprobiert zu haben. Der Schnitt ist sehr variabel.


An das auffällige Muster muss ich mich wie immer erst gewöhnen. Ich trage das Kleid meist noch mit einer kleinen schwarzen Strickjacke kombiniert oder zumindest mit einem kleinen schwarzen Schal. Im Sommer kann ich mir es auch gut mit einer Jeansjacke vorstellen.


So, das ist mein heutiger Beitrag zu RUMS. Ich bin schon gespannt, was es dort heute alles zu entdecken gibt.

Habt's schön, Marie

Mittwoch, 5. November 2014

Burdakleid, mein Wohlfühlkleid

Letzte Woche habe ich ja schon die Probeversion eines Burdakleides gezeigt, die ich wirklich gerne trage, weil sie einfach so bequem ist. Das Muster habe ich sogar inzwischen richtig ins Herz geschlossen, weil es so anders ist als alles was ich bisher habe.
Nun gut, heute trage ich - vor der Konferenz schnell noch der (unserer) Baustelle einen Besuch abstattend - mein zweites Kleid nach diesem Schnitt.


Dunkelblauer, etwas festerer Jersey, abgesetzt mit mintfarbenen Nähten, weil ich mich auch so gerne kleide wie Kaspers Frau. Die grüne Strumpfhose dazu fand ich dann aber doch nicht so passend und habe mich deshalb für das dunkelbeige Modell entschieden. Das passt auch irgendwie gut zum Herbst und zu meiner Lederjacke. 


Das Modell ist von einem Downloadschnitt aus der Ausgabe 4/2011.
So, und hier kommen nun ein paar Fotos, aufgenommen in meiner zukünftigen Nähecke.


Fledermausärmel



Damit schau ich zum MMM.

Habt's schön, Marie

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Wohlfühlkleidchen

Ich habe einen neuen Wohlfühlschnitt gefunden. Diesmal ist es kein Hoodie, sondern ein Kleidchen.
Beim Leipziger Nähcamp am vergangenen Samstag habe ich in der morgendlichen Panik meine beiden Schnitte, die ich an dem Tag nähen wollte, nicht mehr gefunden. Deswegen habe ich nur eine Hand voll Stoffe vom Jerseystapel gegriffen und wollte mich dann überraschen lassen was daraus wird.


Nach der ersten inzwischen schon sehr herzlichen Begrüßung und einem Gläschen Sekt ging es also an die Planung der Tagesprojekte. Ich bin dabei auf einen sehr schönen Schnitt mit Fledermausärmeln aus der Burda 4/2011 gestoßen, den zwei der Nähmädels auch schon ausgetestet hatten. Ich hatte ihn noch nie so wahrgenommen, aber scheinbar ist er doch verbreiteter als man denkt. Burdaschnitten stehe ich ja eigentlich aufgeschlossen gegenüber, deswegen habe ich auch nicht lange gewartet und mutig zur Schere gegriffen.

Angeschnitten habe ich ein Stück Stoff, welches ich guten Gewissens schon als Schrankleiche bezeichnen kann. Ich habe es mal vom Stoffmarkt mitgenommen, weil es drei Coupons für 15 Euro gab oder so und mir noch einer fehlte. Schon im Zug nach Hause habe ich mich gefragt, warum ich mich ausgerechnet für diesen Fetzen entschieden habe. Weckt er doch sehr starke Assoziationen zu gebatikten Häkeldecken. Wahrscheinlich war es die Schlammfarbe des Grundtons, die mich reizte...
Naja, als Probestück taugt es allemal.


Weil ich manchmal erst schneide und dann denke und außerdem den Papierschnitt des Hinterteils nicht vollständig aufgefaltet habe, habe ich kein Shirt, sondern ein Kleid genäht, wobei das Kleid vorne etwa 20 cm länger war als hinten. Das ist mir natürlich vorm zusammennähen dann schon aufgefallen, aber ich dachte, dass ich mit dem Verschneiden erst nach einer Anprobe beginne. Kollektives Nähen macht doch auch mutig.


Der Hintergrund ist ganz einfach, dass es sich um einen Downloadschnitt handelt und darauf mehrere Modelle abgedruckt sind. Naja, an das Muster habe ich mich gewöhnt und ich habe jetzt ein neues Kleid mit raffiniert unterbrochenem Vorderteil, welches über der Hüfte geschoppt wird. Ich wollte es gar nicht wieder ausziehen, so bequem ist es. Aufgrund der schnellen Fertigstellung und des überschaubaren Stoffverbrauchs von nur einem Meter (wenn man die Ärmel nicht überlang macht) habe ich es gleich nochmal genäht, in dunkelblau. Immerhin muss der Stoffstapel ja auch mal kleiner werden...


So, das war viel Text. Diese und noch mehr Inspirationen findet ihr heute wieder bei RUMS.

Habt's schön, Marie

Samstag, 25. Oktober 2014

Noch ein Pumphosenschnitt

Heute will ich endlich mal meinen neuen Lieblingshosenschnitt für das Kind zeigen. Ich habe ihn vom Nähcamp in Berlin mitgenommen und er stammt von der charmanten Sabine aus dem smilla-Laden in Berlin. Erst dachte ich, dass ich vielleicht gar nicht noch einen Pumphosenschnitt bräuchte, da ich ja schon einen aus einer älteren Ottobre hatte. Dann habe ich ihn jedoch trotzdem mitgenommen, weil er im Schritt weniger tief geschnitten ist und nicht im Bruch zugeschnitten wird.
Damit sitzt die Hose im Schritt nicht ganz so pumpig. Ich mag das. Außerdem lässt sie sich, wie jede andere Pumphose auch, prima selbst hoch- und runterziehen. Wir versuchen ja, die windelfreie Zeit einzuläuten...

Ich habe inzwischen zwei Hosen genäht, eine davon in einer halben Stunde (inkl. zuschneiden). Die erste habe ich aus schönem dicken, kuscheligen Sweatshirtstoff genäht, der gleiche, aus dem auch mein geliebter Hoodie besteht. Der ist echt toll.



Die Hose hat auch eine kleine Seitentasche aufgesetzt bekommen, in der wahlweise Taschentücher oder Kieselsteine gehortet werden können. Ich habe die Tasche nach Gefühl zugeschnitten und auch schon bevor ich das Bündchen angenäht habe so aufgenäht, dass sie absteht. Sonst findet er den Tascheneingang nicht. Durch das Bündchen steht sie noch zusätzlich ab, so dass sie jetzt wirklich auch vom goldigen Kind verwendet wird.
Wie  bei meinem Hoodie ist der graue Sweatshirtstoff auch hier mit einem farbigen Nosh-Akzent aus dem Stoffbüro kombiniert.




Für die andere Hose habe ich ein wahres Stoffschnäppchen vernäht: ein Reststück von Sarajana aus Leipzig, welches noch einen halben Meter breit war. Ein sehr empfehlenswerter Laden auf dem südlichen Teil des Innenstadtrings. Die Stoffe sind in der Regel baumwollene Hosenstoffe von toller Qualität. Kombiniert habe ich das Blau mit einem roten Bündchen. Ich liebe diese Hose, sie hat nur leider keine Tasche, was sich in der Rotznasenzeit als nicht so praktisch erweist. Aber na gut.


So, damit wünsche ich allen einen guten Start ins Wochenende. Für mich steht heute wieder ein Leipziger Nähtreff auf dem Programm, von dem ich sicherlich bald noch berichten werde. Jetzt werde ich noch die letzten Sachen packen und dann den Frühstückstisch decken.

Verlinkt mit Made4Boys.

Habt's schön, Marie